Mögliche Erklärung Tauchunfall Malediven

Man kommt an dem traurigen und tragischen Thema ja kaum vorbei - und dann mach ich nun auch hier das Thema noch auf mit folgendem Artikel:

Halte ich für durchaus denkbar, was hier beschrieben wird. Aber was weiß ich schon, bin kein Höhlentaucher oder so.

Jedenfalls hat das deutlich mehr Inhalt als alles, was vorher zu lesen war. Auch sind die Karten, die seit Tagen von Atoll und Höhle im Umlauf sind, quasi allesamt falsch und irgendwie von der KI erzeugt.

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so tragisch wie der Vorfall ist, von professioneller Exploration scheint das ursprüngliche Unterfangen m.M. weit weg…
Ob mit oder ohne Genehmigung, verbessert mich gerne mangels Höhlenbrevet… , aber so ne Leine und Kekse haben anscheinend schon mitunter Vorteile beim Höhlentauchen? hab ich mal wo gelesen… ich hab aber auch keine 5000 TG wie die ital. Forscherin?

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Es sind Personen (keine des öffentlichen Lebens) gestorben und die Stelle ist regulär nicht zugänglich. Das was da (mal wieder) medial getrieben wird, finde ich einfach nur respektlos. Stille Post, wie auf’m Dorf.
Mein aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen.

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Gus von Divetalk hat das Thema gerade in einem Video am Wickel.

Sehe das sehr ähnlich! Da wird grade ein Rubel betrieben der einfach unangebracht ist!

Insgesamt bin ich aber auch bei Johnny … für mich klingt das alles sehr schlecht geplant / durchgeführt, zumindest was man so hört!

Auch von mir herzliches Beileid allen…

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@jenner naja, das ist halt die aktuelle Medienwelt… - sachlich transparent geht das eh schon lange nicht mehr.
Gut dass mit der DAN was Solides und Professionelles dran arbeitet, anscheinend ist das first response team der Malediven nicht auf so einen Einsatz ausgerüstet. - warum auch, sind ja 30m limit per Gesetz?
Mir wär halt wichtig, dass es schonungslos aufgeklärt wird, was dort fehl gelaufen ist. Als abschreckendes Beispiel.
Ich wiederhol mich gerne: Wer sich und andere in Gefahr bringt, um sein Ego zu feiern oder irgendwas zu kompensieren, kann nicht mit meinem Mitgefühl rechnen.
Das ist bei den Hinterbliebenen und den Rettungskräften.

Auch wenns keine Promis im Sinne des öffentlichen Lebens waren: Das waren aber auch keine Urlaubstaucher, die im roten Meer mal über die NDL kommen und dann vom Basenchef angeschissen werden, weil der LeihTC noch pfeift… Da kann der Witwer beteuern, was er will, die hätten da nie vor Anker gehen dürfen…

Ich hoffe, dass die DAN sich das Geld vom Betreiberunternehmen zurückholen kann und nicht auf die Beitragszahler umlegt - auch wenn ich nicht dabei bin.
Ich denke aber, dass dieser Fall starken Impact auf die gesamte Branche haben wird…

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@Stunmill nimmst du dir auch die letzte Seite der lokalen Zeitung und mischt dich in jeden Fall ein, bei dem der Sensenmann frühzeitig auf der Matte stand? Ich glaube nicht.
Dass Höhlentauchen gefährlich sein kann, ist nichts neues und jedes vermeintliche „ich weiß was, ich weiß was“ macht das nicht besser.
Ohne das Team hätten die Angehörigen nichts. Die Menschheit hat sich mit Versicherungen auf ein System geeinigt, in das alle einzahlen, damit im schlimmsten Fall niemand in finanzielle Notlage kommt. Einige haben Glück und nutzen es gar nicht, andere brauchen es um so mehr. Schlechte Entscheidungen, hat jeder schonmal getroffen. Die Verunglückten haben den höchsten Preis gezahlt und die Hinterbliebenen werden nicht viel dafür können. Irgendwelche Nachtritte sind da völlig unangebracht.

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ich les wirklich die Zeitung von hinten, wo die Leute verabschiedet werden. Aber die durften meist im hohen Alter aus dem Leben scheiden, oder durch tragische Unfälle oder Krankheiten…

Das Problem begann m.M. nach damit, dass das Luxustourboot dort vor Anker ging. und ich denke nicht, dass der Kapitän den Liegeplatz angesteuert hat, weil da auf 20m tolle Korallen oder Seepferdchen sind.

Und Ja, ich finde es gut und wichtig, dass die Finnen die Bergung durchführen damit die Hinterbliebenen abschied nehmen könne, aber auch um das alles Aufzuklären.

Es hätte aber nicht sein müssen… Dive within your limits. Das schwächste Glied gibt den TG vor…
die hätten da nie Abtauchen dürfen.

Hast du ne Quelle auf die du dich stützt was deren Brevertierung angeht? Finde den Fall tatsächlich spannend, und hab auch die Befürchtung das es durchaus ein Planungsfehler war. Will die aber nur mutmaßen, da ich nichts konkretes finde

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Soweit ich mitbekommen habe, war die Gruppe auf ca. 50 m Tiefe mit Singletank im Begriff, eine „Höhle“ oder einen Durchbruch von 100 (?) + m zu durchtauchen - vom Eingang zum Ausgang, also one way.

Wenn bei allen (was fraglich ist) ein Erfahrungslevel / Ausbildungsstand vorliegt, der Tiefen größer 40m sicher (!) zulässt + irgendeine Höhlen Experience vorhanden war, stellt sich mir immer noch die Frage, warum man das Ganze dann mit scheinbar unterdimensionierter Ausrüstung gewagt hat (Singletank, kein Trimix usw.)?

Ist die Gaszusammensetzung der Tanks mittlerweile ermittelt?

Habe ebenfalls von Single Tank Pressluft gelesen… in der Tiefe , dann noch ne Cave anzusteuern.. hell no… wenn da was dran ist… phewwww schwierig

ich hab kein Höhlenbrevet oder ähnliches, aber dass da ne Schnur mit Kekse reingehört weis ich…
die Tochter hätte angeblich Cave 1, hätse also müssen wissen.
oder das 30m Tiefenlimmit herrscht…

google translate:

Hallo liebe Gemeinde.

Ich bin kein Höhlen Taucher, aber habe mich mit dem Fall hier ganz gut informiert. Soweit man das halt kann, und nicht jede Meldung in den Sozialen Netzwerken glaubt

Folgende Dinge wurden vor einiger Zeit von DAN veröffentlicht. Es war ein Tauchgang mit 5 Tauchern bei schlechtem Wetter an der Oberfläche, also Wellen und Wind. Laut deren Bericht ist die Gegend auch bekannt, für wechselnde Strömung und wechselnde Sicht.

Es gibt auch auf mehreren Seiten Berichte wie die Höhle aussieht. Also ist eher ein Tunnel als eine Höhle. Die Höhle selber ist ca. 250 bis 300 Meter lang. Eingang liegt auf rund 50 bis ca. 70 Meter, mit 3 großen Kammern und dazwischen mit Flaschenhals Durchgängen. Es gibt aber auch eine Art Seiten Kammer. Und davor eine Art Sandbank.

Geplant war der Tauchgang am Anfang mit 6 Tauchern. Eine Taucherin hat vor dem Tauchgang entschieden nicht mit zu gehen. Laut diversen Medien war der Tauchlehrer der mit war der Betreiber des Boots. Alle anderen sind Italiener mit Bezug zur Meeresbiologie.

Der 6 Taucher der verunglückt ist war ein Taucher der Maledivischen Armee. Er starb beim Versuch die vermissten Taucher zu finden und zu Bergen. Er starb an den Folgen einer DCS.

Was bis jetzt fix ist. Alle Taucher waren mit Single Tanks unterwegs. Auch die Einsatzkräfte der Maledivischen Armee. Alle mit Luft. Größe der Flaschen bei den Tauchern noch nicht bekannt. Es gibt auch ein Video wo sich die Spezial Kräfte der Maledivischen Armee mit Mono 15 mit Luft.

Auf den Malediven herrscht eine gesetzliche Tiefengrenze von 30 Metern. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen diese Grenze zu unterschreiten. Der Tauchgang war nicht dafür gemeldet. Das hat auch damit zu tun das es auf den Malediven keine oder nur sehr wenige Ausrüstung fürs technische Tauchen gibt. Wie auch die medizinische Ausrüstung bzw. Einrichtungen DCS zu behandeln. Daher dieses Limit.

Als die Taucher nicht wie vereinbart wieder aufgetaucht sind, wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Crew dürfte aber gewusst haben was der Plan war.

Nicht genau klar ist wer die Spezial Kräfte der Armee alarmiert bzw. Entsprechend hat. Aber eines ist auch klar ohne die richtige Ausbildung bzw. Das richtige Equipment war klar das dieses Vorgehen eher ein Himmelfahrtskommando als eine rettungs oder bergungs Aktion war. Bei diesen Versuchen wurde der Tauchlehrer in der Nähe des Eingangs zur Höhle in einer Tiefe von ca. 50 bis 55 Metern gefunden, und geborgen

Und genau bei diesem Tauchgang ist auch der Taucher des Militärs an den Folgen einer DCS verstorben. Darauf hin haben die zuständigen Behörden das Tauchen dort verboten.

Die italienische Regierung, die Regierung der Malediven und DAN haben dann die 3 Spezialisten aus Finnland einfliegen lassen.

Alle 3 ausgebildete ccr Taucher mit Erfahrungen auch im Höhlen Tauchen und Bergen. Sie waren dabei auch mit Scootern und einigen bailout Flaschen unterwegs,

Diese 3 Taucher haben dann in 3 Tagen die vermissten Taucher gefunden, und alle geborgen. Die Tauchgänge haben jeweils einige Stunden gedauert.

Die Tauchern, wurden dabei in den Kammer 2 und 3 gefunden. Ob sich noch Luft in den Flaschen befunden hat ist bis jetzt nicht bekannt. Es gibt hier keine gesicherten Infos.

Jetzt werden die Taucher obduziert und die Flaschen und das Equipment auch mit Hilfe von Spezialisten von DAN untersucht. Den waren Grund werden wir vermutlich nie erfahren.

Aber eines kann glaube ich jeder von uns sicher sagen. Egal wie erfahren die Taucher waren, hier wurden so gut wie alle Regeln die es gibt die man lernt missachtet. Das hat auch DAN so bestätigt. Aber das sind auch Gegenstände der noch laufenden Untersuchungen. Hierzu sollen auch die Bergungs Taucher ihre Informationen zum Fundort usw. Beitragen. Ob die Bergungs Taucher auch Videos oder Fotos der Bergung gemacht haben ( für die Behörden und DAN) ist nicht bekannt. Aber wahrscheinlich.

Grundsätzlich sind ja Tauchgänge mit Luft unter 50 Meter möglich und nicht gleich tödlich. Jedoch weder ratsam noch wirklich gut planbar. Leider der Taucher hatte eine dementsprechende Ausrüstung noch eine dementsprechende Ausbildung um dieses Tauchgang sicher durchführen zu können. Und es wird sehr schnell zu einem Deco Tauchgang. Was ja grundsätzlich auch nicht gleich tödlich ist. Aber mit dem mitgeführten Gas und der Menge war der Tauchgang von Anfang an eher ein Himmelfahrtskommando als ein Tauchgang.

Da Höhlen Tauchen, und vor allem in diesen tiefen diverse Gase ( trimix) und dementsprechend Reserven vorraus setzt. Alleine dieses Gase sind so gut wie nicht auf den Malediven zu bekommen. Auf keinen Fall mit Mono. Mindestens Doppel (12l min) oder sidemount mit entsprechenden Deco Gasen in stages.

Höhlen Tauchen wird mit Leinen durchgeführt. Da bei auf wirbeln von Sedimenten es schnell zum null Sicht Tauchgang führen kann. Dies ist hier aktuellen Informationen nicht geschehen. Auch war die Höhle wohl keinem der Taucher genau bekannt.

Das ganze ist tragisch. Das ganze wäre mehr als vermeidbar gewesen. Und was ich besonders tragisch ist, das auch der Taucher der Maledivischen Armee verstorben ist. Bei einer Berge Aktion wo die Verantwortlichen eigentlich gewusst haben müssten das auch die Armee weder die technischen Mittel noch die Ausbildung dafür hat.

Mein Mitgefühl geht an die Angehörigen der verstorbenen Taucher.

Und mein höchster Respekt an die Taucher die, die verunglückten geborgen haben.

Ehrlich gesagt ist das ganze nur unfassbar traurig, das so etwas passieren musste..

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Link zu DAN

Auch wenn Fratzenbuch…Bilder von der Höhle von einem der finnischen Tauchern

Ganz genau!

Also mittlerweile hat DAN nach Absprache mit den Behörden einige Details heute über Facebook bzw. Ihre Seite veröffentlicht.

So wurde das ganze über 4 Tage geplant und durchgeführt.

1 Tag Erkundung des Höhlen Systems und auffinden der vermissten.

2 Tag Beginn der Bergung.

3 Tag Weiterführen der Bergung und Abschluss der Personen Bergung.

4 Tag Abschluss der Bergung des Equipments.

Die Höhle selber wird darin als eine Art Tunnel beschrieben. Einer ersten großen Kammern gefolgt von einem kleineren engeren Abschnitt und dann eine große zweite Kammer mit sandigem Boden. Der durch Strömung und den Tauchern die sicht erschwert haben kann. Die zweite Kammer hat am Ende 2 Möglichkeiten weiter zu tauchen. Einmal einen Weg in die dritte Kammer und dann dem Weg nach draußen. Und etwas darüber einen Sackgassen Tunnel. Durch den sandigen Grund wird hier vermutet das die Taucher schlechte Sicht hatten und so in die Sackgasse getaucht sind. Dort wurden dann alle 4 Taucher gefunden. Hier wird vermutet das sie durch die schlechte Sicht die Orientierung verloren haben und ihnen die Luft ausgegangen ist.

Grundsätzlich wird die Höhle durch die Strömung und dem sandigen Boden und dieser Sackgasse als anspruchsvoll von den Bergungs Tauchern beschrieben.

Also alleine für die Bergung wird hier von einem Team aus mehreren Personen berichtet. Das man da Mal einen kleinen Überblick über den Aufwand erhält.

Die Bergungs Taucher waren mit ccr (sieht für mich nach JJ aus) unterwegs. Ich kann nur sagen das 60 oder 70 Meter Tauchgänge in einer ca. 200 bis 300 Meter langen Höhle nicht das Limit dieser Geräte sind. Am Attersee gibt es regelmäßig Tauchgänge mit solchen ccr die um und unter 100 Meter tief gehen. Aber wichtig ist hier eben das richtige Equipment und die richtige Ausbildung bzw. Erfahrung mit Höhlen. Auch die mentale Stärke bei technischen Tauchgängen auch noch Leichen zu Bergen.

Ich persönlich möchte solche Einsätze nicht machen. Daher auch meinen größten Respekt vor den Tauchern die diese Aufgabe erledigt haben.

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Im Nachhinein ist es immer einfach klugzuscheißen.

Das Hauptgrund für den Unfall ist eine fehlende Höhlentauchausbildung.

Die wichtigsten Grundsätze wurden nicht beachtet:

Plane deinen Tauchgang und tauche deinen Plan.

Jeder Taucher kann zu jeder Zeit aus jedem Grund den Tauchgang abbrechen.

Wäre der Tauchgang von einem Höhlentaucher geplant worden, wäre man auf die Gasmenge, des Gasgemisches, auf die Tiefe, auf die Dekompression, auf erweiterte Ausrüstung und weitere Aspekte eines solchen Tauchganges eingegangen.

Die ganze Höhentauchausbildung wurde durch die Unfallanalyse von Höhlentauchunfällen entwickelt. Und einer der Hauptgründe war meistens fehlende Höhentauchausbildung oder Überschreitung von Limits.

Viele Leute glauben, dass man bei einer Höhlentauchausbildung das Höhlentauchen lernt. Wenn du an einem Höhlentauchkurs teilnimmst musst du bereits ein sehr guter Taucher sein. Das was du lernst in den Skills ist das Überleben in einer gefährlichen Umgebung. Und der Drill mit den Skills bringt dich dazu in Notfällen nicht in Panik zu verfallen sondern einfach schnell und effizient zu funktionieren.

Rainer

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Ich denke, wenn man sich in einer Tiefe von min 50+ Metern mit einer vmtl. 80 cuft Flasche rumtreibt UND dann noch 10 Minuten dort verbleibt, um was auch immer zu tun, keine Ausbildung der Welt das Risiko von DCS und Ertrinken wegen Luftmangels minimiert.

Sicher ist richtig, dass 5 Taucher mit fundierter Höhlentauchausbildung schnell realisiert hätten, dass ein solcher Tauchgang mit dem vorhandenen Equipment schlicht unmöglich ist.

Aber, sorry, um dass zu begreifen, muss man definitiv kein zertifizierter Höhlentaucher sein - falls nicht: das ist dann das Ergebnis.

Es ist traurig für die Mittaucher, die naiv einem Leader mit eindeutig zu großem Ego gefolgt sind.

Letzterer hat wenigstens keine weitere Gelegenheit, andere Taucher in ähnlich gefährliche Situationen zu bringen.

Also Rainer, was passt dir am meinem Posting nicht? Was ist hier Klugscheißen?

Es gibt im Gegensatz zu den meisten Tauche unfällen von DAN ein offizielles Statement. Das habe ich frei übersetzt und hier gepostet.

Ich habe knapp 200 TG und meine Einschätzung ist auch ohne Tec Ausbildung ohne Höhlen Ausbildung nur durch Interesse am tauchen gewisses Wissen angeeignet.

Auch ich habe schon Mal Tauchgänge anders durchgeführt als geplant. Aber wir haben den Tauchgang dann angepasst. Und wir haben es überlebt. War es eine gute Idee, nicht wirklich, war es gefährlich? Nicht mehr als ein anderer Tauchgang. Aber wir waren weit von diesen tiefen entfernt, und wir haben den Tauchgang dann dementsprechend angepasst. Das kannst aber in einer Höhle meistens nicht.

Also jeder ausgebildete Taucher sollte wissen, das er auch wenn 50 Meter und mehr mit Luft möglich sind, aber ziemlich sicher ein Deco Tauchgang werden wird. Und da brauche ich nicht Mal an die Höhle denken. Und dementsprechend muss ich Luft einplanen. Ich schreibe absichtlich Luft. Deco geht ja auch mit Luft, dauert halt nur viel länger, also braucht man mehr. Und das eine Höhle bestimmte Vorraussetzungen bedarf sollte auch jeden Taucher bewusst sein. Egal ob See, Meer, oder sogar Bergwerk. Und selbst im Meer gibt es schlechte Sicht. Es war meiner Meinung nach ein Himmelfahrtskommando. Egal wie man es dreht und wendet. Der Tauchgang wurde wohl nur so das hört sich gut an das geht sich alles aus geplant. Und das ist nicht Klugscheißen. Das ist die Realität.

Mir geht es hier nicht darum jemand zu verurteilen. Es sind hier viele Fehler ( auch bei den ersten rettungs Versuchen) geschehen. Und daraus sollte man Lernen. Leider mussten dafür Leute sterben. Was aber keiner von uns weiß, was sie dazu bewogen hat das so zu machen. Und ob nicht schon einer oder mehrere von ihnen solche Tauchgänge gemacht hat. Möglicherweise schon. Aber wie es immer im Leben ist, geht es manchmal gut und irgendwann geht es Eben daneben.

Ich will hier nochmals betonen, das ich höchsten Respekt an alle Beteiligten habe. Auch die Maledivischen Marine Taucher, die weder die Ausbildung noch die Ausrüstung für solche Tauchgänge haben. Auch sie hätten eigentlich wissen müssen das sie den Tauchgang nicht machen sollten.

Aber eines muss man auch berücksichtigen, nicht in jedem Land gibt es viele technische Taucher, und auch die Ausbildung ist nicht die gleiche wie z.b. in Europa. Und manche Taucher gehen halt nur im Meer Tauchen, das ist ja viel schöner und da passiert ja viel weniger…bessere Sicht, wärmer usw.

Bitte auch im Respekt vor den verstorbenen!!!

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Sehr richtig, mehr noch: jeder Tauchgang ist mit Kompression und Dekompression verbunden. Das ist einfache Tauch-Physik - ohne wenn und aber - „no-deco-dive“ ist eine Illusion der kommerziellen Tauchbranche.

Ging mir genau so und wer was anderes behauptet, flunkert oder macht sich selbst was vor. Zum Glück nie overhead environment und einmalig mit überschaubarer verbleibender Dekoverpflichtung bzw. konservativer PC-Konfiguration.