Unterwasser-Exoskelett reduziert Sauerstoffverbrauch beim Tauchen

Aha.

https://www.heise.de/news/Unterwasser-Exoskelett-reduziert-Sauerstoffverbrauch-beim-Tauchen-11085927.html

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber für Personen mit Handicap könnte sich daraus bestimmt etwas ableiten lassen.

@Jenner Ja, denke für diese Gruppe evtl. Die haben aber meist andere Probleme als das die noch Tauchen gehen wollen…

Für Kampfschwimmer evtl auch, die ohne Scootergeräusche weiter Strecken rankommen müssen……

Frage ist aber:

A: bekommt das in der EU überhaupt ne Zulassung, da es sicherlich n medizinisches Produkt wär. Sobald da n KI Chip mit drin ist sind die Regulierungshürden inzwischen so hoch dass es die Zertifizierung nicht wert ist…

Spezl ist als Prof anner TU mit solchen Projekten betraut und kann nur den Kopf schütteln, sobald es um das Thema Vernetzung solcher “Hilfen” geht…

B: bringt das was inner TSU - sprich würde das Skelett nen GTUEM zertifizierten Taucharzt davon überzeugen dass du ins Wasser darfst? Ob dus dann machst oder nicht is was anderes…

C: würdest du mit so nem Teil ins Wasser wollen? Solo? mit Buddy? als Buddy? muss ja nicht gleich auf 50m gehen… Gibt inzwischen ja schon kleine Scooter zum ranspaxen an die Beine odser so - denke das wär eher sinnvoll als range extender…

Bei Handicap-Divern sicher ĂĽberlegenswert. Ich denke da einen Tauchkollege, der diese Autoimmunerkrankung hatte, welche die motorischen Nerven angreift.

Ich denke aber auch, dass hier ein herkömmliches DPV die bessere Wahl ist.

Dann werfe ich mal “fortgeschrittene Flossentechniken” in den Raum.

Wie verhält es sich hierbei mit der Unterstützung? Die Bewegungen sind ja schon etwas komplexer als beim Flutterkick.

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Nicht ganz richtig. Zumindest nicht bei den Menschen der Fall, die durch einen Unfall oder Erkrankung in diese Situation gekommen sind. Da will man das eine oder andere von vorher dann beibehalten, nochmal oder wieder machen. So jedenfalls der Eindruck aus der Zeit, als wir hin und wieder einen Herren im Rollstuhl im Hallenbad dabei hatten. Das war zusammen mit dem Besuch der Bayern im Stadion sein Highlight ĂĽber all die Wochen/Monate davor und danach.

Ich wüsste da auch einen technischen Taucher, der an einem Unterschenkel eine Prothese trägt. An Land kommt er damit super zurecht, im Wasser waren wir noch nicht gemeinsam.

Bei solchen Erfindungen sollte man den Zeithorizont relativ weit ausblenden, weil es noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt. Ich erinnere mich da an eine Mutter, die von der Materie anfangs überhaupt keine Ahnung hatte und für ihre Tochter eine Apparatur entwickelt hat, durch die sie wieder laufen kann. Ebenso gibt es Arm Prothesen, bei denen sich die Hände/Finger ziemlich gezielt steuern lassen… Grundstein dafür waren, soweit ich weiß, Bastler mit einem 0815 3D Drucker und einer Idee. Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

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