VDST und Sidemount ab 2024

Hallo zusammen,

wir haben das Thema verbandsübergreifend ja schon hier, aber ich dachte mir, ich mache mal ein eigenes Thema auf.

Wie es ausschaut hat sich mit Beginn diesen Jahres beim VDST einiges hinsichtlich Sidemount getan.

Folgendes 51-seitiges Dokument kann man sich herunterladen und mehr oder weniger mühsam durchlesen.
https://www.vdst.de/download/aenderungen-ausbildungsordnungen-2023-2/

Die Bottom Line des Dokumentes ist jedenfalls, dass jetzt die Ausbildungen zum ** und ** Stern auch in Sidemount möglich sind. Ebenso die Aufbau- und Spezialkurse und auch der Einstieg in den Tek-Bereich mit Tek-Basic und Nitrox ** Stern (also mit Gaswechsel).

Zusätzlich gibt es wohl ab diesem Jahr auch eine richtige Sidemount-TL-Prüfung, also nicht nur eine einfache Ausbildungserlaubnis wie vorher und wie bei anderen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das einiges an Arbeit war, das auszuarbeiten. Jedenfalls stellt man sich dem Wunsch der Tauchercommunity und speziell der tauchenden Mitglieder. :+1:

Genauer habe ich mir das allerdings noch nicht durchgelesen, daher nur diese groben Informationen.

Was haltet Ihr als Taucher oder auch als VDST-TLs denn so davon? So ganz allgemein und im Speziellen?

Viele Grüße,
Martin

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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Statt wie viele die Schuld bei den bösen, bösen Kunden zu suchen, reagieren sie aktiv auf den Wandel der Zeit. Wie gut das mit deren sonstigen Haltungen und Einstellungen auf dem Markt ankommt, wird sich zeigen. Ich habe keine Karte von denen, wünsche ihnen aber weiterhin viel Erfolg und schöne Tauchgänge

ich finde es wichtig, dass es nun offiziell geklärt ist, dass man die „wichtigen“ Sterne auch im SM Style machen darf. Geht ja drum das Können zu beweisen. is doch egal ob man mit Mono, Doppel oder SM ne Boje setzen kann. Und nicht um alte engstirnige Einsichten von TL die mehr Verbandsarbeit machen als überhaupt noch ins Wasser kommen.

Ich seh auch im eigenen Verein, dass so wenig wie möglich Hürden eingebaut werden sollten, um zukünftige Leistungsträger herzuziehen. Denn ohne diese gibts auch keine zukünftigen TL 9 Sterne Metaxa Instruktoren mehr :slight_smile: Wenn ich seh was da alles organisatorisch und Versicherungstechnisch abverlangt wird, um a bissl Ausbildung zu betreiben, vergrämst du ja damit jeden Freizeittauchlehrer… Geld damit machen denke ich ist inzwischen eh vorbei…

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Auch wenn es immer wieder „Lustig“ ist, den VDST zu kritisieren, weil er in Anpassungen etwas träge ist, muss man das doch differenzierter sehen.
Bevor Änderungen in die Ausbildungsordnung übernommen werden, werden sie mit den Ausbildungsleitern und Medizinern besprochen und erprobt. Und die Änderungen müssen mit den Sicherheitsstandards konform sein.
Und der CMAS.
Das bedeutet z.B. das der TL/Ausbilder die gleiche Ausrüstung wie der Schüler hat. Und diese Ausrüstung muss dem Sicherheitsstandards entsprechen.
Außerdem kann/darf es doch nicht sein, das es für einen TL ausreicht, ein Sonderkurs zu besuchen um dann selber SM aus zu bilden. Ohne jede eigene Erfahrung. Mich hat auch genervt, das ich seiner Zeit als TL für Nitrox eine eigene Prüfung ablegen musste. Aber wenn man einen „gesichert“ hohen Standard haben will, geht das nur mit guten und erfahrenen Ausbildern.

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Immerhin konnten wir im VDST die Änderungen einbringen und erfolgreich umsetzen.

Versucht das doch mal in den großen weltweiten Verbänden zu machen. Ob da auf deutsche Ideen gehört wird?

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Hi @Lemmi,
aus Erfahrung kann ich sagen, dass das schon auch bei den großen Verbänden funktioniert. Da kann ein Umsetzung oft sogar deutlich schneller funktionieren als im Verein. Wichtig ist nur, dass man die richtigen Leute dort kennt und überzeugt. Zumal SSI z.B. auch selbst in Deutschland sitzt.

Ging bei uns doch auch schnell - ich hab nur 5 Jahre am Thema dran gesessen :wink:

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