Mein Sidemount-Kurs

Bereich, in dem es speziell um Deine Ausbildung geht. Wie lief sie ab, was hat Dir gefallen, was nicht?
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Stunmill
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Re: Mein Sidemoun-Kurs

Beitragvon Stunmill » Mi, 27. Feb 2019, 7:13

Alubuddel hat geschrieben:
Nur wie ich das sehe und vermutet habe benötigt höhere Druckfestigkeit mehr Material = mehr Masse :-(




stimmt so ned ganz. :klugscheisser:

Es gab /gibt "hochfeste" Stahlflaschen. D.h. es wurde hochwertigerer Stahl verwendet.
Gibts aber fast nicht mehr...
Erkennt man an den Schlagzahlen ganz links. Alles über 800V ist "hochfest". Dadurch wird die Materialstärke dünner bei gleicher Druckfestigkeit...
Findet man nur nicht mehr. Wurden mal u.A. von IWKA, dann Mannesmann, dann ECS gefertigt. Ob sowas noch produziert wurde, k.A.
Hab eine 15er Iwka (70er JAhre) ererbt und eine weitere 15 Polaris aus der Bucht gezogen. Beide 880 Vickers. jetzt meine Partyfässchen für den grossen Durst :oops: Ohne stress direkt durch den TÜV
Bei der Iwka brauchts 2kg noch zusätzlich am Trimmtäschchen, dass die leer nicht schwimmt. Da die Tasche beim Camband befestigt ist, gleichts die Kopflastigkeit der Ventile aus, und macht fertig angerödelt nen schlanken Fuss :-)
Bei der Polaris reicht 1kg :-)
Und ja, die kann ich beide vollgetankt gleichzeitig vornehmen ohne dass ich gross nach vorne absacke :grins:

meine konkaven 8,5er mit 800V kann ich dagegen vergessen. Wenn da dabei wer zusieht füllts ihm die Schaufenster :-)
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Re: Mein Sidemoun-Kurs

Beitragvon JoeHarness » Mi, 27. Feb 2019, 8:55

@Markus.
Richtig, so wie es auf dem Datenblatt steht haben die leichten nur 200bar Arbeitsdruck. (muss daheim nochmal auf den Flaschenkopf schauen) aber eben ganau wie die 80cuft Luxfers. Die leichten Stahl haben in meinen Augen aber eben dennoch alle geschilderten Vorteile und eben fast 200L Luftvolumen mehr pro Flasche. Wenn ich meinem 80cufts ganz als Stages umfunktioniere und ein 2. Paar Hauptflaschen möchte, würde ich mir wieder genau die 12L leicht (12,5Kg) kaufen.
Man muss es aber auch mal im Wasser erlebt haben, das Handling ist perfekt - besser wie Alu IMO.
Wie man hier den "cave fill" definiert ist natürlich jedem seine Sache, m.W. explodieren nur die Alus richtig, geborstener Stahl strömt nur ab, ich würds aber nicht probieren.

@
Skiiheard.
K.P. Das kann sein, dass ne schwere 12L Stahl konkav einen ähnlichen Netto-Abtrieb hat wie eine 15L Stahl (meine 19,5 Kg), im Kopf überschlagen müsste die 15er trotzdem ein bißchen mehr haben, zumindest voll mit Pressluft.
Das mit dem Hinternehmen liegt auch daran, dass man diese Stahl ganz hinten einklippen muss, also braucht man Kraft und Beweglichkeit, letztere ist bei mir viell. nicht so extrem. Im Stand ists natürlich easy aber horizontal schwebend ....
Das Argument Antares Gasgewicht Tx ist natürlich auch eines, mit deiner Konstitution sehe ich dich aber auch eher max. bei Leichtstahl, die müssten sich mit Tx ähnlich wie Alus verhalten (hab ab. keine Erfahrung) was ja immer noch nicht schlecht ist, wenn du ausreichende Blei-Optionen hast.

@Antares
Flaschen trag ich immer ans Ufer und rödel im Flachwasser an. Dabei ganz klassiches Loop-Bungee-Rigging mit DST 5er Port. Einzig Ventilstellung ist 180 Grad gespiegelt, somit Loop über das Handrad nicht den Fortsatz, somit Ventil nach vorne (leicht innen) für bessere Erreichbarkeit.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon wwjk » Mi, 27. Feb 2019, 13:00

Nimmt keiner von Euch die Carbondiveflaschen? Ich liebe sie.... Leicht, um den Nullpunkt und 340bar drinnen. Ich hab auch ein Kilo unten dran, sonst gehen sie unten hoch bei weniger Druck. Zweimal 12l ist dann ordentlich Gas.

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Re: Mein Sidemoun-Kurs

Beitragvon Stunmill » Mi, 27. Feb 2019, 15:11

JoeHarness hat geschrieben: hat wie eine 15L Stahl (meine 19,5 Kg),

meine 15er haben 16,2 und 17,1 kg eingenagelt :pfeif:

ach ja, Alus sollen derzeit nach 30 JAhren zwecks Verssprödung nicht mehr geTÜVt werden, Stahl liegt derzeit bei 80 Jahre...
Also Augen auf beim Gebrauchtflaschenkauf!!!
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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon JoeHarness » Mi, 27. Feb 2019, 15:33

Ich weiß, dass du so superleichte 15er hast Stunni ;-). Daher auch meine Bemühungen, meine beiden Tresore horizontal schwebend hinten einzuklippen. Sind aber gut für sehr dick verpackte lange tiefe Winter-TGs :). Hab sie aber eigentlich nur zum Gas-Strecken (um seltener zum Füllen fahren zu müssen ;-) ) Rein vom Gasmanagement sind die 12er schon besser, evtl. mit Stages, da sind die Gase flexibler und man hat mehr Redundanz. Wobei ich die 15er gut geriggt kaum merke.
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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon JoeHarness » Mi, 27. Feb 2019, 17:45

Ok und hier jetzt mal die korrekten Zahlen:

2882
2883
2885
2884

Und die 15L Stahl haben doch nur 18,5Kg (nicht 19,5 Kg) Ich bin einfach nur nicht so stark ;-)

Ansonsten überlasse ich das Zahlenlesen den mehr Versierten hier so wie ich es lese:
12L Stahl Leicht: Arbeistdruck 200bar
80Cuft Alus: Arbeitsdruck 207bar (liegt wohl an den amerikanischen Einheiten)
15L Stahl links: Arbeitsdruck 232bar
15L Stahl rechts:Arbeitsdruck 200bar.

Nur die linke 15L Stahl hat also die 232bar obwohl die eigentlich baugleich sind. (Prüfdrucke alle entsprechend höher)
Ich denk das ist recht theoretisch im Zweifel würd ich mal halt an 200bar orientieren. Und 12L sind halt ein bissl mehr als 11,1L ;-)
Viele Grüße, Johannes

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Alubuddel » Mi, 27. Feb 2019, 20:07

Wird zwar immer of-toppicer - sorry- aber ist interessant das Thema.

Beim Betriebsdruck lassen sich die Stahl bedingt durch ihr größeres Elastizitätsmodul (=Stahl federt mehr) natürlich auch _etwas_ überdrucken. Ich hätte keine Bedenken Stahlflaschen mit 232' er Betriebsdruck auf 250 bar zu drücken, bei meinen Alus (Alu ist mehr plastisch als elastisch) bin ich da pingelich und gehe selten über 210 bar.

Die Verbundflaschen aus Carbon und Alu (?) lesen sich von ihren Kennwerten natürlich auch interessant.
Viele Grüße
Markus

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon JoeHarness » Mi, 27. Feb 2019, 21:02

Ja stimmt schon extrem offtopic ist immer bissl unhöflich, aber denk der Ausflug wird sich (wie unser derzeitiges Wissen darüber) noch in Grenzen halten ;-).

Der größte Nachteil der Carbon-Verbund Flaschen (Außer dem extremen Preis natürlich) ist wohl der extreme Auftrieb, den sie haben, wenn du das Füllpotential voll nutzen willst/musst. Hab auch grad Kennwerte gegoogelt und schon eine leere 9L Carbon sollte 4! Kg reinen Auftrieb haben. Was das für den Bleibedarf bedeutet kannst du dir vorstellen. Viell. der Grund warum man so eine Flasche only Sidemount noch nie gesehen hat.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Alubuddel » Mi, 27. Feb 2019, 22:13

4 kg Auftrieb sind heftig! Bei einer 12L @ 340 Bar hast du noch dazu ein theoretischen (340 Bar - > 0 Bar) Massenverlust durchs Gas bedingt von fast 5 kg - pro Flasche! Will ich nicht unter Wasser kompensieren müssen.
Viele Grüße
Markus

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Antares » Mi, 27. Feb 2019, 22:48

@wwjk : Warum nutzt du die Carbon genau?
Bist du generell eher "zu schwer" unterwegs?

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Jens » Do, 28. Feb 2019, 7:56

Hi, weiter off-topic. Ein weiterer Nachteil von Carbonflaschen ist deren begrenzte Verwendbarkeit von 12 Jahren. Auf der Boot hat Polaris ein Steel-Beast aus Stahl auf Bais einer Faberstahlflasche vorgestellt.

38DF1162-81DF-46B1-AA4C-8FAD27A54162.jpeg
38DF1162-81DF-46B1-AA4C-8FAD27A54162.jpeg (2.76 MiB) 128 mal betrachtet


Liebe Grüße Jens

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon JoeHarness » Do, 28. Feb 2019, 9:09

Die Idee mit dem Steel-Beast gefällt mir! Ich hab auch das unzerstörbare dirty-beast design immer geliebt. Könnten meine nächsten Flaschen werden :).

Und @Markus ich denk mit einem gewissen Gasgewicht wird man schon spielen müssen, auch bei 2x 12L + 2x 80cuft a 200bar (typische Sidemount Deko-Konfig) kommen leicht 12Kg Gasgewicht insg. zusammen. Aber da sind leer alle Flaschen trotzdem immer noch leicht negativ od. neutral. Aber dieses extrem positive der Carbons ist ein echtes Problem. Für den Bleibedarf, viell. sogar für einen extrem kopflastigen Trim.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Alubuddel » Do, 28. Feb 2019, 10:16

Klar Johannes, wenn ich bei 2x12er Stahl von 240 auf 100 bar gehe und dazu zwei 80'er Deko Flaschen von 210 auf 100 bar wegschnaufe komme ich in Summe auf 7 kg (jetzt nur auf Luft gerechnet).
Bei einer Carbon Flasche liege ich von 350 bar auf 100 bar bei 3,6 kg Differenz und das bei nur einer Flasche...

Die Steel-Beast hat was!

@ Roby: Was hältst du davon die Flaschenposts abzutrennen und in einen eigenständigen Thread zu verschieben?
Viele Grüße
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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon Roby » Do, 28. Feb 2019, 17:00

Gute Idee - macht Martin ;-)
Vlg Euer Roby

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Re: Mein Sidemount-Kurs

Beitragvon wwjk » Do, 28. Feb 2019, 17:02

Kurz zur Klarstellung: Ich rede von Carbondive-Flaschen, sprich diesen hier: http://www.carbondive.com/de/home und NICHT von reinen Carbonflaschen.
Reine Carbonflaschen sind zum Tauxchen eine reine Katastrophe. Ich habe mir mal eine 6l besorgt, mit 330bar gefüllt hat sie noch erheblichen Auftrieb... Dazu stoßempfindlich, begrenzte Haltbarkeit etc.#

Die Carbondiveflaschen sind dünne Stahlflaschen, die mit Carbon umwickelt sind. Dadurch haben sie einen enorm hohen Berstdruck von über 800bar und sind ansonsten sehr stabil. Haltbarkeit unbegrenzt, TÜV-fähig etc.
Zum Beispiel die 12er: Voll ohne Ventile hat sie etwa 2kg Abtrieb, leer 2,5kg Auftrieb. Heisst mit Ventil plus 1kg unten ist sie bei 50bar neutral! Damit praktisch gleiches Verhalten wie eine 80cft Alu, wiegt aber nur etwa 13,5kg leer.
Nimmst Du die 7er, hast Du in etwa die Gasmenge einer 80cft-Stage, die Flasche wiegt aber gerade mal knapp 9kg. An Land sehr angenehm, im Wasser leicht negative Flaschen-besser gehts eigentlich nicht.
Als Bailoutflaschen siehst Du sie immer öfter, gerade auch in Höhlen. 12l 330bar ist halt doch ein netter Gasvorrat. Einziger Nachteil: teuer.


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