Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Bereich, in dem es speziell um Deine Ausbildung geht. Wie lief sie ab, was hat Dir gefallen, was nicht?
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Kartoffelbrei
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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Kartoffelbrei » Di, 17. Sep 2019, 16:01

dacordive hat geschrieben:Nu bin ich als SM-Einsteiger ein klein wenig verwirrt.

Ich hätte nun geschätzt, dass bei der Fische-Schauen-Warmwasser-Urlaubs-Kombi die Monoflasche nach links kommt aufgrund des Inflators. Also die Longhose dann ebenfalls von links und die Überlänge an der Flasche verstaut. Beide Regler dann über den Nacken gelegt von rechts kommend. An der Shorthose dann wie bisher auch den 90 Grad-Winkel.

Hauptregler für mich ist dann die Longhose die ich im Falle eines Falles auch abgebe und die Shorthose ist mein Backup.

Das Ventilrad wäre dann mein Ventil-Überstand-Ersatz.

Spricht da etwas gegen? Ich hab allerdings keinerlei Stage-Erfahrung.


Hallo,

das spricht imho gar nichts dagegen. Ich persönlich habe meinen Inflatorschlauch für die Blase normalerweise rechts und wäre einfach zu faul, den umzuschrauben. Finde die Schlauchführung rechts mit longhose auch irgendwie smarter.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon schnorchler » Di, 17. Sep 2019, 20:44

Danke für eure Anregungen!
Nach Kontakt mit der Tauchbasis kostet eine zweite Flasche nur 5$ Aufpreis! Ich werd also Doppelflaschen Gerödel mitnehmen.
mit 2x12l und max 60min sind gut lange Grundzeiten drin ;-)

Allerdings werd ich auch Mono SM testen was ja eigentlich reichen müsste. Bericht folgt!!

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Stunmill » Mi, 18. Sep 2019, 8:34

wennste 2 TG am Tag machen willst, frag mal, ob du solange die halbleeren SM Flaschen frrtig gerödelt wo zwischenlagern kannst. dann kannst evtl. das Thema 2. Flaschenextra umgehen...

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon schnorchler » Mi, 18. Sep 2019, 13:41

@Stunmill,
Ich tauch eh nur vom Boot und was soll’s :mrgreen:
Ich saug ne 15er immer gut leer und wenn mal wieder was geiles auf 30m ist hab ich ausreichend Reserven mit 2x12 . Interessant wird noch die Befestigung der Flaschen am Bungee. Dazu gibts ja mehr als genug Infos im Forum.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon 112rambo » Sa, 5. Okt 2019, 9:25

Warum „no go“? Was spricht gegen einen 90grad Winkeladapter?

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Kartoffelbrei
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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Kartoffelbrei » Sa, 5. Okt 2019, 10:00

Dagegen spricht, dass der Empfänger bei einer Gasspende es wesentlich schwieriger hat, das Mundstück des Reglers in den Mund zu bekommen, egal welche Konfiguration man taucht.

Variante 1: Der lange Schlauch wird abgegeben: Dann zeigt das Mundstück des Reglers nicht in die Richtung des Tauchers, der den Regler bekommen soll, sondern zur Seite

Variante 2: Der Empfänger soll sich den Oktopus holen. Auch hier muss der Empfänger sich anstrengen, den Regler vernünftig in den Mund zu bekommen. Je nach Positionierung des Tauchers kann das im Stressfall Probleme geben, einen starken Drall am Schlauch erzeugen oder gar nicht klappen.

Für einen selbst ist der 90 Grad Swivel natürlich sehr angenehm, weil es kürzere Schlauchlängen und eine engere Schlauchführung ermöglicht. Für den möglichen Empfänger einer Gasspende ist der 90 Grad Swivel ein potentielles Risiko. Gerade im Urlaub, wenn man vielleicht mit Leuten taucht, die ganz anders konfiguriert sind.

Außerdem ist so ein Swivel am Oktopus oder am "längeren" Schlauch auch gar nicht notwendig, um eine vernünftige und aufgeräumte Schlauchführung zu ermöglichen. Gerade im Freiwasser sehe ich da überhaupt keine Notwendigkeit. Mit "längerer" Schlauch meine ich alles ab 1m.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon daoschuletirol » Sa, 5. Okt 2019, 18:59

Kartoffelbrei hat geschrieben:Dagegen spricht, dass der Empfänger bei einer Gasspende es wesentlich schwieriger hat, das Mundstück des Reglers in den Mund zu bekommen, egal welche Konfiguration man taucht.


Für einen selbst ist der 90 Grad Swivel natürlich sehr angenehm, weil es kürzere Schlauchlängen und eine engere Schlauchführung ermöglicht.
.


Du verzichtest also auf permanenten eigenen Komfort (werden ja jeweils um die 30 Minuten pro Flasche geatmet) nur weil vielleicht mal wer deinen Regler benötigen könnte und dann derjenige weniger Komfort hat?

Bei meinen rund 300 TG hab ich noch nie einen Buddy gehabt der "out of gas" war - weder im See in Tirol, noch in Egypten, auf Bali oder den Philippinen. Zugegebenermaßen meist mit dem eigenen Buddy unterwegs, aber nicht nur.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Kartoffelbrei » Sa, 5. Okt 2019, 19:07

Nein, ich verzichte NICHT auf Komfort und ja, ich mache es möglichen Tauchpartnern, die Hilfe benötigen so einfach wie möglich. Egal was andere in ihren 300 Tauchgängen erlebt haben oder auch nicht.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Alubuddel » Sa, 5. Okt 2019, 19:54

Was dazu auch noch kommt ist die Unterscheidungsmöglichkeit wenn Du deinen aktiven Automaten am Schlauch nahe der 2. Stufe greifst. Durch den Winkel (oder eben durch keinen Winkel) kannst Du den primären und sekundären (oder linken vs. rechten) Automaten nur durch die Haptik unterscheiden.
Viele Grüße
Markus

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Jenner » So, 6. Okt 2019, 0:17

daoschuletirol hat geschrieben:
Bei meinen rund 300 TG hab ich noch nie einen Buddy gehabt der "out of gas" war - weder im See in Tirol, noch in Egypten, auf Bali oder den Philippinen. Zugegebenermaßen meist mit dem eigenen Buddy unterwegs, aber nicht nur.

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Wenn dich das Glück verlässt und du an den "richtigen" Guide gerätst, den der Verbrauch der anderen einfach nicht interessiert oder es in seiner kleinen Welt nicht existiert und der Tauchplatz reichlich befahren wird, kann das sehr schnell ein Thema werden.
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist glauben, genug zu wissen

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Antares » So, 6. Okt 2019, 0:51

"Du verzichtest also auf permanenten eigenen Komfort (werden ja jeweils um die 30 Minuten pro Flasche geatmet) nur weil vielleicht mal wer deinen Regler benötigen könnte und dann derjenige weniger Komfort hat?"

Ich würde die Aussage mal spiegeln, vielleicht ist die Antwort, aufgrund des anderen Blickwinkels, dann ersichtlicher...?

LG

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon 112rambo » So, 6. Okt 2019, 8:33

Ich habe es bei weitaus weniger Tauchgängen bei einem Tauchkollengen schon mehrfach erlebt, dass er Out of Air war und von seinem BuddyGas gebraucht hat.
Und jetzt die Frage warum ist es überhaupt soweit gekommen? Weil die Beiden keinen vernünftigen bis gar keinen Buddycheck gemacht haben.
In einer weitern Situation waren wir im Bergwerk auf 27m und mein Buddy Ne.1 geriet in Panik... Er hat dann (D12 leer - wir waren schon auf dem Rückweg) von Buddy Nr.2 den Regler bekommen und dann eine zusätzliche Stage. Als wir dann draußen waren war die Stage bei 10bar!!! ( ich hatte immer noch mehr wie 1/3 in meinem Doppel...)
Es kann also IMMER was passieren. Du hattest bei deinen 300TG bis jetzt immer Glück...

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon daoschuletirol » So, 6. Okt 2019, 8:50

Ich glaub ihr vermischt hier etwas.
Das Thema / die Frage ist Setup für
URLAUBS
FREIWASSER
TAUCHGANG
Auch für solche Tauchgangsszenarien wird sidemount verwendet.

Also keine Deko, selten tief, schon gar nicht tief und lang. Szenario ist also Buddy hat keine Luft mehr - ab an deinen Regler und auftauchen.
Und wenn ich das jetzt spiegle, dann ist es mir ziemlich egal wie komfortabel ich die paar Minuten bis zur Oberfläche atme (und wenn der Regler kopfüber im Mund ist.
Es geht hier (zumindest wie ich den Threadersteller verstanden habe) nicht um Höhlen und auch nicht darum den Buddy über einen längeren Zeitraum mit zu versorgen.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon Kartoffelbrei » So, 6. Okt 2019, 9:16

Ich habe deinen Beitrag und auch den von 112 rambo in dem von Dir genannten Kontext "Urlaubsfreiwassertauchgang" beantwortet.

Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei? Ich benutze folgende Konfiguration: linke Flasche: kurzer Schlauch mit bungee um den Hals kommt von rechts mit 90 Grad Swivel. rechte Flasche: langer Schlauch geht vor der Brust her um den Hals kommt ebenfalls von rechts ohne Swivel. Der lange Schlauch wird im Notfall abgegeben.

Am langen Schlauch ist IMHO kein Swivel notwendig, da der Schlauch prima ohne diesen Swivel eng und sauber in den Mund geführt werden kann, ohne dass da was stört.

Thema "Komfort": nein, es geht NICHT um Komfort, es geht um eine möglichst saubere Konfiguratuion, wo der Empfänger einer Gasspende einfach und sicher den Regler in den Mund bekommen kann. Da ist es MIR auch völlig egal, in welcher Tauchumgebung ich mich befinde. Ich vertrete ganz klar die Auffassung, dass ich (soweit ich nicht solo tauche) IMMER die Möglichkeit haben muss, jemand anderem einfach und schnell Gas zu spenden.

Deshalb ist IMHO der 90 Grad Swivel am langen Schlauch oder am Oktopus KEINE Option. Er bringt am langen Schlauch keinen Komfortgewinn und erschwert die Gasspende im Falle einer OOA Situation. Ist für mich völlig unverständlich, sich so zu konfigurieren.

@Alubuddel: Zum identifizieren der Schläuche dient bei mir der boltsnap am langen Schlauch, mit dem dieser am D Ring weggeklippt wird.

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Re: Mono Sidemount im Urlaub und Schlauchkonfiguration

Beitragvon 112rambo » So, 6. Okt 2019, 10:18

Ok, wir sind wieder einmal vom Thema abgekommen...
Ich Tauch genau so wie Kartoffelbrei.
Meine Hauptflasche ist immer Links (da Inflator von links kommt). Wenn ich nur eine Flasche habe, kommt der lange Schlauch dann auch an die linke Flasche.

Nochmal kurz zu meinen erlebten Begebenheiten zurück:
1. Beispiel war ein lockerer Freiwassertauchgang ohne Deko.
Das 2. Beispiel gehört hier nicht hinn.
Aber: bei einem Problem Gasspende geben und eben mal schnell Auftauchen funktioniert auch nicht immer:
Ich hatte eine ähnliche Begebenheit bei einem lockeren Freiwassertauchgang (ohne Deko!) bei dem sich der Taucher (in Panik geraten) an einem Stein festgeklammert hat und wollte einfach nicht loslassen und Auftauchen.
Es hat ca. 12min gedauert, bis wir Ihn „überzeugen“ konnten, aufzutauchen. Seine Flasche war dann auch LEER!


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