Wie am besten Einstieg vom Boot?

Fragen zu Ausrüstung, Kurs und Tauchgangsplanung
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Martin
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Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Martin » Di, 4. Jun 2013, 16:10

Passt etwas zum Thread von Sandro hier im Unterforum, aber ich glaube, er meinte eher Landeinstiege, daher:

Wie macht Ihr das eigentlich mit dem Einstieg vom Boot, in meinem Fall konkret vom Zodiac?

Ich habe komplett aufgerödelt (eine 10er Stahl) und bin dann "ganz normal" mit der Rolle rückwärts rein und dabei eben geschaut, dass ich mir das Flaschenventil nicht durch die Nase einführe. ;-)

Mit der besagten einfachen 10er Stahl mag das so gehen, aber mit zwei oder noch mehr? Dann wohl lieber ohne Flaschen rein und anreichen lassen?

Auch sollten Alus oder 15er Stahl wohl zu lang sein um sie auf dem Zodiac komplett anziehen zu können. Also nur unten, oder lieber oben?, befestigen und im Wasser dann den Rest?
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Fox » Di, 4. Jun 2013, 16:53

Ich hänge die Flaschen an eine Leine, die am Boot aussen in's Wasser hängt, eine mit kleinen Schlaufen drin.
Dann hüpfe ich rein und ziehe mir die Flaschen im Wasser an.
Auf dem Rückweg umgekehrt genauso, erst die rechte Flasche, dann die linke Flasche in die Leine rein und dann auf's Boot steigen.

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Roby » Mi, 5. Jun 2013, 0:08

That's it Oliver!
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Olli71 » Do, 6. Jun 2013, 23:40

Hey , hier stehts ja nochmal...

naja, ist jedenfalls auch dieselbe Antwort... scheint wohl in die richtige Richtung zu deuten...

Grüße, Olli

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon SMF-Poster-1 » Mi, 12. Jun 2013, 23:42

Toller Vorschlag, leider in der Realität nicht umsetzbar! :fies:

Sorry, aber da hab ich jetzt auf der Safari eine Lehre erteilt bekommen, die ich gerne weiter gebe.

Es ist viel unrealistischer, als ich dachte, eine Bootscrew auf Sidemount anzupassen.
In diesem Fall hatten die schon Sidemounter auf Safari.
Ich hatte nicht den Eindruck, das die einen positiven Eindruck hinterlassen hatten. :lachen:
Zodiak hat anscheinend nur bei den wirklich kräftigen und grossen Typen geklappt.

Am letzten Tag habe ich dann nur einen Rat bekommen, und der letzte Bootseinstieg war dann problemlos nach Qualen jedesmal vorher - leider hab ich schon bei der Zodiak Fahrt davor meine geliebte Maske durch Handlingfehler versenkt, den Doppelender hab ich noch).
Bei Flossenanziehen bin ich teilweise ins Boot runtergerutscht.
Flaschen aussen auf den Rand legen haut mich bei der zweiten Welle vom Boot (beim Razor 2 kommen noch die Probleme mit Tasche, Kompass, Boje und Kamera am Hintern dazu).
Alles waren negative Einstiege - Leinentricks und 'im Wasser anlegen' ausgeschlossen.

Dabei ist die Lösung mit Razor und Single Bungee so schweineeinfach :hahaha: :
Einfach vorne einklippen! :doh:

Ehrlich, oder Flaschen unten ganz ausklippen (das war der erwähnte 'eine Rat').

Klappt perfekt. Flaschen schmiegen sich ans Boot, Ausrüstung hängt nicht zu weit hinten raus und man zieht alles einfach geschmeidig hinter sich her.
1,2,3...Go, Abrollen, umklippen, fertig und Flossenschlag - einfach geil! War nach den Krämpfen davor der totale Kick.

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Scubandro » Do, 13. Jun 2013, 7:07

das Zodiac hat doch sicher auch ne Schlaufe wo man ne Leine anmachen kann oder?!

da kannst doch deine Pullen dran machen, rausschmeissen und dann hinterher hüpfen... stört ja keinen :)
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon SMF-Poster-1 » Do, 13. Jun 2013, 8:04

Stört ja keinen? :lachen:
Vielleicht Dich, wenn das Zodiak mit Vollgas wegfährt?
Oder wenn der Seegang bei jeder Welle die Flaschen aus dem Wasser hebt? :gruebel:

Davon abgesehen, das Du längst auf dem Riff liegst, bevor Du die erste Flasche überhaupt dran hast.

Es besteht das Risiko Fehler erst zu bemerken, wenn das Boot sich gerade entfernt.
Wenn in dem Moment sich etwas löst, oder verheddert, viel Spass...

Vergiss die Nummer bei Seegang und nicht darauf vorbereiteter Crew.
Zodiak Besatzungen wechseln. Willst Du das mit allen 5-6 potentiellen Zodiak Piloten auf einem Safari-Boot einüben?

Ich seh im Roten Meer keinerlei Chance für die Leinen-Methode, wenn man nicht unglaubliches Glück beim Wetter hat - dann fährt dort aber keiner Zodiak, bei flachem Wasser springt man von der Bootsplattform.

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Fox » Do, 13. Jun 2013, 9:57

SMF-Poster-1 hat geschrieben:Ich seh im Roten Meer keinerlei Chance für die Leinen-Methode, wenn man nicht unglaubliches Glück beim Wetter hat - dann fährt dort aber keiner Zodiak, bei flachem Wasser springt man von der Bootsplattform.


Das sehe ich auch so, viele der Einstiege an den Strömungsspots werden negativ sein und fast immer bei Oberflächenströmung, da hat man wenig bis keine Zeit, um lange im Wasser anzurödeln.
Bei den normalen Tagesbooten wäre der Einstieg ohnehin sinnigerweise so, dass man die beiden Flaschen sitzend, bzw. stehend anlegt, auf den Booten sind dafür ja wunderbare Flaschenhalterungen eingebaut. Zwischen zwei dieser Halterungen lässt man etwas Platz, so dass man sitzend/stehend die Flaschen und Schläuche komplett anlegen kann. Dann springt man damit ganz normal in's Wasser.

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Scubandro » Do, 13. Jun 2013, 10:40

also anrödeln dauert ja nicht lang an der Oberfläche...

Flaschen je einmal einklippen... einen Automaten in den Mund nehmen und dann abtauchen und unter Wasser alles montieren ;) - so hab ichs zumindest mal als Übung machen müssen und das mach ich sogar im See noch so vom Ufer aus, damit die Backmounter nicht immer warten müssen im Wasser.. sondern man gleich abtauchen kann. Einziges Problem: ich muss mit der Trocki-Seite anfangen im See, da es sonst schmerzhaft wird.

Ich werd in 3 Wochen auf Elba tauchen gehen - dort hats zwar weniger Strömung aber ich werd da auch mal noch alles n bisschen durchtesten (auch Eure Varianten) und werd dann gern auch nochmal Feedback geben, wie's jetzt am einfachsten ist. Aber ich stell mir das sitzend anlegen bei Wellengang auch nicht einfach vor.
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Roby » Do, 13. Jun 2013, 11:35

Ich bin stets mit der Flasche in der Hand und dem Regler ins Wasser gehüpft/gerutscht. Und dann beim Abtauchen die Boltsnaps fixiert. Extrem easy und relaxed- Okay - am Anfang hatte ich Angst mir die Pulle über den Kopf zu ziehen. War aber unbegründet...
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Martin » Fr, 14. Jun 2013, 0:20

Also nach knapp 2 Wochen Tauchen vom Zodiac kann ich nur sagen, dass es für mich am einfachsten erscheint, die Flasche halb oder komplett auf dem Boot anzulegen und dann die Rolle rückwärts zu machen. Je nach Seegang und eben auch Gusto der Bootsbesatzung hat man mit der Leinenmethode keine Freude - obwohl ich die nun nicht probiert habe. Aber man ist halt einfach (im Moment zumindest (noch?)) nicht auf Sidemounter eingerichtet. Da stört es schon, wenn man die Flasche am Tauchplatz erst anlegt und die Backmounter schon seit dem Hafen mit ihrem Gerödel auf dem Boot sitzen und lostauchen wollen.
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Whios » Sa, 29. Jun 2013, 11:49

Grüss Euch,

wie verhält sich so ein Sidemount-System, welches in der Regel relativ wenig Auftrieb (8-12l, Razor hat natürlich mehr) - verglichen mit einem Wing hat, bei stärkerem Seegang ? Wenn ich jetzt an der Oberfläche (mit Trocki und 2x 10l Stahl) in Rückenlage retour zum Boot schwimme, werde ich da durch den geringeren Auftrieb nicht ständig unter Wasser gespült ?

Danke
Grüsse
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Martin » Sa, 29. Jun 2013, 13:05

Also mit meinem Razor hatte ich da keine Probleme auf Fuerte. Allerdings hatten wir auch maximal 1m Wellen. Des Weiteren versuche ich, nach dem Tauchgang unter'm Boot nach hinten zur Leiter zu tauchen und erst dort aufzutauchen. Ist, egal ob Sidemount oder Backmount, deutlich weniger Stress. V.a., wenn man wie ich ohne Tabletten hier und da zur Seekrankheit neigt.

Aber auch vor dem Tauchgang war es kein Problem, bei mäßig gefüllter Blase eine angenehme Wasserlage über Wasser zu haben. Da ich einer der Leute bin, die ihre Maske erst im Wasser richten (reinspucken, ausspülen, aufsetzen), bin ich da auch eher einer derer, die es mehr merken als die Maske-auf-dem-Boot-Richter, wenn man die Wellen ins Gesicht kriegt.
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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon SMF-Poster-1 » Sa, 29. Jun 2013, 19:34

@Whois
Ebenfalls vom Razor her gesprochen ist das schon ein grosses Problem vieler Systeme.
In erster Linie die vertikale Warte-Position an der Oberfläche.

Am Anfang, erinnere ich mich noch, war ich oft so überbleit, das ich die Blase an der Oberfläche fast schon voll gemacht habe und der Razor hat immerhin 45lbs Auftrieb, da hält manches Tec-Wing nicht mit.

Tatsächlich ist der Auftrieb des Razors so gewaltig, das ich mittlerweile das Wing nur ganz vollmache, wenn ich den Kopf wirklich weit aus dem Wasser heben will - zum Beispiel zum 'Luftblasen suchen'.
Mit Flossenschlag komm ich so bis zur Hüfte aus dem Wasser, das BAT-Wing schwebt also 'oben auf'.

Ein Diamond hat aber weniger als die Hälfte dieses Auftriebs und der sitzt auch noch viel höher am Rücken.
Stealth hat immerhin 16 Liter, aber im Oberflächen-Fall ist bei vollem Wing der Schnellablass in der Mitte nicht zu erreichen.
SMS50 und Nomad LT kommen in der Situation bestenfalls auf ca.8 Liter Auftrieb, gut, das da auch sehr wenig Blei reingeht.

Selbst beim BAT-Wing kann es an der Oberfläche bei vollem Wing sehr schwierig sein, den Schnellablass mit Handschuhen zu bedienen - bei allen anderen ist es noch schlimmer.

Auf das Schwimmen in Rückenlage bezogen sind alle Sidemount Systeme allerdings bedenkenlos einsetzbar.
Der Auftriebskörper sitzt dafür einfach zu ideal, 5 Liter würden locker reichen.
Bei vollem BAT-Wing bin ich gar nicht mehr in der Lage richtig zu schwimmen, so weit hebt es mich aus dem Wasser.

Lange Rede kurzer Sinn:
Bei allen Sidemount Systemen halte ich einen redundanten Rettungsauftriebskörper für eine absolte Pflichtausstattung in allen Grenzbereichen.
Beim Razor könnte man darauf verzichten. Meiner Erfahrung nach führt das aber nur dazu, das man weiter geht und sofort Dinge macht, die mit einem SMS50 eben schon nicht mehr gehen. Also habe ich beim Auftriebskörper direkt auf 4-fache Redundanz plus Boje geplant (und das nimmt weniger Platz weg, als man denken würde - Gruss an alle Wandschranktaucher :wink2: ).

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Re: Wie am besten Einstieg vom Boot?

Beitragvon Fox » So, 30. Jun 2013, 7:23

Whios hat geschrieben:wie verhält sich so ein Sidemount-System, welches in der Regel relativ wenig Auftrieb (8-12l, Razor hat natürlich mehr) - verglichen mit einem Wing hat, bei stärkerem Seegang ? Wenn ich jetzt an der Oberfläche (mit Trocki und 2x 10l Stahl) in Rückenlage retour zum Boot schwimme, werde ich da durch den geringeren Auftrieb nicht ständig unter Wasser gespült ?


Ganz klar nein.
Mit meinem 4,5l "Wing" kann ich selbst mit vollen 12l Flaschen rückwärts auf dem Rücken schwimmen ohne am Kopf nass zu werden, das ist kein Problem. Senkrecht stehen ohne Flosseneinsatz ist etwas anderes, dafür wären mit vollen Flaschen 3-4l mehr notwendig.
10l Auftrieb sollten demnach für zwei normale 10-12l Stahlflaschen reichen, 16l Auftrieb dürften es gerne sein wenn noch zwei volle Alu Stages mit genommen werden sollen.
An den Ablass des Stealth 2.0 kommt man übrigens auch bei voller Blase auf dem Rücken schwimmend noch ran, wobei dann auch der Inflator benutzt werden kann.

Oliver


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