Nuttlar

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Fox
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Re: Nuttlar

Beitragvon Fox » Do, 12. Sep 2019, 23:03

Geradeaus ist halt immer so ne Sache...
Das sind jetzt ad hoc Beispiele die auf die Schnelle gefunden habe.
Und dass da Pfeile dran sind ist auch nicht selbstverständlich.
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Nuttlar

Beitragvon Fox » Do, 12. Sep 2019, 23:09

Hab noch was besseres gefunden:



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Kartoffelbrei
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Re: Nuttlar

Beitragvon Kartoffelbrei » Do, 12. Sep 2019, 23:59

Hallo Jenner,

schon lustig, was? Eigentlich war vor Ort alles doch ganz lustig und entspannt. Alle haben nett gequatscht. Roby hat geschrieben, dass es total nett gewesen sei. Aber da hat Roby ja wohl gelogen? Nachdem es hier mal etwas zur Sache gegangen ist, war es auf einmal ganz furchtbar. Und ich war auf einmal ganz arrogant. Aber klar, ist ja auch logisch. Ich habe ja GUE Brevets und (noch viel schlimmer) ich habe konstruktive Kritik gegeben, damit Du nicht durchfällst und tauchen kannst. Wie furchtbar arrogant von mir. Und jetzt kommen also Deine Forenkumpel und schmeißen mit Dreck. Ach ja, ein Schlauvogel weiß sogar genau, wie der checkdive war und kann deshalb mein debriefing als arrogant abstempeln usw. Der gleiche Schlauvogel behauptet auch noch, man hätte ihn wegen Teamcookies angeschissen. Ob das wohl wenigstens stimmt?

So und jetzt mal offen und ehrlich zur Sache:

1: TDI Intro to Cave darf KEINE Navigationsentscheidung treffen. Das is auch keine Grauzone, Spricht halt Bände, wenn ein paar Instruktoren nicht mal wissen, was die Standards des eigenen Verbands bedeuten. Aussage Headquarter TDI: KEIN T.

2: Du findest also, dass das T eine "fiese Falle" gewesen sei? LMAO, jetzt wird es richtig gut. Ich habe Dir beim Briefing alles haarklein erklärt, habe Dir gesagt, das ein T kommt mit einem Abzweig nach rechts und das ich erwarte, dass Du dort geradeaus tauchst und der "Goldline" folgst. Natürlich solltest Du einen cookie setzen. Erst bist Du unten am Bremsberg rumgeeiert und wusstest nicht weiter. Warst irritiert, weil uns zwei Taucher aus dem System entgegen kamen. Ich bin dann vorgetaucht und habe Dir gesagt, dass Du jetzt weiter tauchen sollst. Dann bist Du schön am T vorbeigetaucht. Ich hab nen cookie gesetzt. Du nicht. Tja, doof gelaufen, was?

Wie definiert man ein T? Hat das was mit der Farbe der Leine zu tun oder mit der Dicke? Olli hat Dir mal noch in paar Bilder gepostet, damit Du es siehst.

3: Du findest das mit dem eingefangen Longhose toll. Ich sage Dir, wie ich es finde: gefährlicher bullshit. Es ist dann ja auch exakt das eingetreten, was bei so einer doofen Idee eintreten muss: Chaos. Und dazu völlig unnötig. Ich brauche, wenn ich mit langem Schlauch tauche, den nur aus den Gummis an der Flasche ziehen. Ist aber bestimmt zu einfach und sieht wahrscheinlich nicht cool genug aus (also nicht so cool, wie auf den Schienen liegen, alles aufwirbeln und an der Ausrüstung rumfummeln, mit dem Ergebnis das auch noch der Schrittgurt auf geht.)

4: Du hast beim Briefing gesagt, dass Du eventuell Schwierigkeiten hast, nach dem S Drill den Longhose zu verstauen. Ich sagte, kein Problem. Ich helfe Dir gerne dabei, dazu taucht man im Team. Im Wasser wolltest Du keine Hilfe und hast vor dich hingefummelt. Warst kurz komplett weggetreten deswegen. Wenn ich ein Problem gehabt hätte, ich wäre auf mich allein gestellt gewesen.

5: Diese Punkte haben wir hinterher an Land ruhig und sachlich besprochen (dafür gibt es zwei Zeugen, die das so auch mir noch mal bestätigt haben). Und nur weil ich das Gefühl hatte, dass Du meine (wie ich finde berechtigte) Kritik angenommen hast, hab ich zu deinen Kollegen gesagt, ok ihr könnt tauchen. Bitte nehmt ihn aber in die Mitte.

6: Das wird mir nun also als Arroganz usw. ausgelegt und hingedreht. Und da wundert sich der ein oder andere Schlaumeier hier, dass ich ich stinkig bin? Läuft bei euch.

7: Ich kann mich echt ärgern, dass ich mir überhaupt die Mühe gebe. Wenn Du so enden willst, wie G und A letztes Jahr in Kalimba: nur zu.

8 Thema Teamcookie: sehe ich persönlich wie Oliver und tauche das selbst auch nicht, genau aus den von Oliver genannten Gründen. Aber wer es tauchen will, bitte. Zeigt in meinen Augen halt, dass jemand sich mit den Pros und Cons in der Praxis nicht ausreichend auseinandergesetzt hat bzw. komplexe Navigationen noch nicht erlebt hat. Ist halt nicht überall so narrensicher wie in Frankreich, wo man mal in ner Woche den Full Cave gemacht hat und wo manche dem Instruktor dann erzählen, wie es läuft.

Aber hey, es muss immer auch welche geben, die die schlechtere Variante tauchen. Habe ich inzwischen wirklich kein Problem mehr mit.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Antares » Fr, 13. Sep 2019, 7:14

Team Cookies gelernt, aufgrund der Contras.....geändert.

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Re: Nuttlar

Beitragvon macmille » Fr, 13. Sep 2019, 8:54

Der Schlauberger entschuldigt sich hiermit offiziell, kann verstehen, dass du stinkig bist, würde mir auch so gehen. Mein erster Post war auch eher auf den Verlauf des Thread bezogen, wollte das aber eigentlich gar nicht so eskalieren.

Mich hat die Anmache mit den Teamcoockies nur sehr geärgert. Hätte ja auch absolut kein Problem damit gehabt und das angenommen, wenn es sachlich angesprochen wäre. Aber: Ihr bekommt jetzt erst mal einen drüber... Da finde ich mich schon behandelt wie ein kleines Kind.

Warum Teamcoockies, weil der Michael Keimes das zuvor in Nuttlar bei begleiteten Fundives so gemacht hat :huh: Und das nimmt man dann so mit. Olies Ausführungen finde ich klar und knn ich auch so annehmen.

Also, wie gesagt, sorry für meine Arroganz...

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Re: Nuttlar

Beitragvon Kartoffelbrei » Fr, 13. Sep 2019, 9:28

Hallo macmille,

deinen letzten Beitrag finde ich sehr ok und fair von Dir und dafür verdienst Du von mir auch Respekt. Für mich ist das Thema damit durch.

Ich bin (und das habe ich ja schon mehrfach eigentlich beschrieben) völlig bei Dir, was diese Geschichte mit dem Anschiss für Teamcookies angeht. Kann mir wirklich nicht vorstellen, dass ich das gewesen sein soll. Wie gesagt, ich halte Teamcookie nicht für optimal, aber es ist eine Art der Navigation (die zB Michael immer noch so ausbildet) die zulässig ist. Und ihr seid erwachsene Taucher und es geht um eure Sicherheit.

Du kannst mich gerne dazu per PM anschreiben, wenn dir die Sache auf der Seele brennt, und wir schauen, wer es war und wie wir eine Lösung dafür finden können. Wie gesagt, wir sind immer für sachliches Feedback offen und jeder von uns hat auch mal einen schlechten Tag.

Mir ging es hier nur darum, dass ich als Oberlehrer hingestellt werde, der Spaß daran hat, Taucher durchzulassen und unfair zu behandeln. Aber ich denke, es dürfte nun klarer werden, was wie und warum gelaufen ist.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Stunmill » Fr, 13. Sep 2019, 9:30

Schön dass es hier wieder ruhiger zu geht:-)

Hab durch eure Freds mords was gelernt, weis jetzt was n T oder GruppenKeks ist, und freu mich auch das Fox doch mal wieder was geschrieben hat :-)

!hola Fox! :wink2:

So, jetzt aber mal ne doofe Frage aus der Sicht eines SportSMtauchers:

Das mit dem T und den Cookies, sollte das nicht

a) Verbandstechnisch geklärt sein?
b) beim Briefing / Anmeldung genau geklärt werden, was ja und was nein? Dann wärs ja auch ganz klar abgesprochen und etwas Wind im Debriefing sogar erwünscht?
c) ich finde das Thema auch nicht auf der Betreiberseite:
http://www.bergwerktauchen.de/tauchvora ... lentaucher
Wär doch auch ein grundsätzliches Thema, das in der Hausordnung evtl. genau geklärt werden sollte, egal was ein Verband vorschreibt oder empfiehlt.

nur so aus der Sicht eines Splitfintauchers:-)

Ach ja, ist der grosse Frogkick nur bei Turtlefins die beste Wahl, oder wieso kommt mir die Performance meiner Mares Raptor deutlich "einfacher" vor bei Flutter und Minifrog wie bei meine Apeks RK3? Dort sogar mit Beinebreit und Gleitphasenausnutzung...
Ich weis, Splitfins und Angelleinenreel sind No go, aber so im See schon schee...
monkey diving, what else? -Chuck Norris :hail:

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Re: Nuttlar

Beitragvon Kartoffelbrei » Fr, 13. Sep 2019, 10:36

Hallo Stunmill,

ich versuche mal deine Fragen zu beantworten:

1: Sollte da mit dem T und den Cookies nicht Verbandstechnisch geklärt sein?

Ich denke, ein T ist bei allen Verbänden gleich definiert. Es ist eine Kreuzung, an der der Taucher eine Navigationsentscheidung treffen muss. Ich meine, dass die Mehrheit der Verbände aber auch einen Jump als T definiert, wenn das Ende des Jump nicht sichtbar ist und der Taucher somit nicht zweifelsfrei erkennen kann, ob wirklich nur ein jump ist. Also beim T gibt es mE keinen Klärungsbedarf. Jeder ausgebildete Höhlentaucher kann ein T erkennen. Ergänzungen, andere Sichtweisen oder Korrekturen von Mitgliedern anderer Verbände sind willkommen.

Wie ich am T navigiere, regeln Verbände unterschiedlich. GUE zB gibt vor, dass jeder Taucher seinen Weg markiert. Begründung wurde hier genannt. IANTD zB überlässt es den Tauchern, wie sie es machen und gibt eben verschiedene Varianten vor. Ich hab bei IANTD zB gelernt, dass jeder seinen Weg markiert, andere lernen bei IANTD halt Teamcookie. Ich bin auch nicht dafür, dass der Betreiber das den Leuten haarklein vorschreibt. Die ganz überwiegende Zahl der Taucher bei uns haben Erfahrung und sind erwachsen. Sie sollen so tauchen, wie sie es gelernt haben. Mit Teamcookie stirbt man ja auch nicht gleich.

2: Was wird bei der Anmeldung erklärt?

Bei der Anmeldung erklären wir den Leuten, wenn sie es wissen wollen, wie sie bestimmte Tauchbereiche erreichen, was sinnvoll ist, wenn sie etwas spezielles sehen wollen usw. Ansonsten gehen wir bei den ausgebildeten Höhlentauchern davon aus, dass sie wissen was sie tun und warum sollen wir denen Vorgaben machen? Wer zertifiziert ist und keinen checkdive machen muss, ist für sich selbst verantwortlich.
Bei checkdives lassen wir uns erklären, was sie für eine Methode erlernt haben. Spielt da aber keine Rolle, ob Teamcookie oder jeder setzt einen cookie, weil derjenige immer Taucher 1 ist und somit in jedem Fall einen cookie setzen muss, egal was er gelernt hat. Und wer REMs gut findet, nimmt REMs.

3: Warum steht das nicht in der Hausordnung?

Weil es einfach selbstverständlich ist, dass zertifizierte Höhlentaucher in der Lage sind, zu navigieren. Und wenn wir etwas vorgeben würden: wer soll es kontrollieren? Dann müsste ja einer vom Team den ganzen Tag im Wasser sein und durch das System tauchen, oder? Ich bin ab und zu im Wasser, wenn ich Dienst habe. Aber nicht weil ich Leute kontrollieren will, sondern um Leine zu flicken, Pfeile neu zu platzieren, Dinge zu reparieren usw. Und was ich da sehe, gibt auch keinen Anlass, allen grundsätzlich zu misstrauen.

Das über allem stehende Stichwort ist mE: EIGENVERANTWORTUNG

Dazu gehört für mich:
Augen auf bei der Wahl der Ausbildung
Die Zertifizierung nicht als Ende sondern als Anfang begreifen
Kritik oder Anregungen von erfahrenen Tauchern annehmen und reflektieren
Tauchen, tauchen, tauchen

Dann brauchen wir auch nicht mehr viele Regeln oder checkdives machen.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Jenner » Fr, 13. Sep 2019, 13:30

Moin Stephan,
schön das du zu dem Umgangston zurück gekehrt bist, den du auch in Nuttlar hattest, den ich wirklich sehr angenehm fand. So wie du gerade deine Antwort gegenüber Stunmill begründet hast, stelle ich mir das angesprochene Vorbild auch vor.
Lass uns am besten die Differenzen bei Seite schieben und in dem Ton weiter reden
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist glauben, genug zu wissen

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Re: Nuttlar

Beitragvon Kartoffelbrei » Fr, 13. Sep 2019, 17:44

Hallo Jenner,

sehr gerne :-)

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Re: Nuttlar

Beitragvon germie » Mi, 18. Sep 2019, 10:04

Es gibt verschiedene Reglen und Limits bei Intro to cave bei verscheiden Verbände. Es gibt der sagen 1 oder 2 Navigationsentscheidungen, es gibt der sagen kein navigationsentscheidungen, es gibt Verbände der sagen 'navigation on mainline' und dann darf mann T, aber kein Jumps/Gaps, uzw. Gasregeln intro to cave sind auch nicht immer gleich von 1/6 bei doppel bis 1/3 bei mono (Ich finde mann soll absolut nicht monoflasch in Höhlenbereich tauchen, ist ja kein Cavernzone mehr), bis 1/3 von 2/3 bis 1/3 bei Doppel. Und es gibt noch ein Kurs wo mann T machen darf, 1/3 regel, kein Jumps/gaps, aber deko machen darf (so mit dekoflasche).
Auf jeden Fall ist intro to cave ein Schein wo JEDER taucher in weniger wie 5 TG nach Brevettierung über sein Brevetlimiten geht. Das kann gas sein (1/6 darf, aber 1/3 ist interessanter), T's, Jumps, aber auch habe ich schon ofter intro taucher mit stages gesehen. Und alles ist nicht Verbandsabhängig, ich habe es von TDI, IANTD und GUE schon gesehen.

Intro to cave werdet meiner auchen zu wechselnt ausgebildet. Lost line und Lost buddy gehören auch dazu, aber werdet oft doch nicht getan. Ich kenne kein Standards wo das nicht getan werden soll in Intro to cave.

Backwards finning ist nicht immer pflicht, auch nicht bei jeder Verband in Full cave. Es gibt standards wo es probiert werden muss, aber wenn es nicht geht fallt mann nicht durch, es gibt Verbände wo es gar nicht genannt werdet, und Verbände wo es pflicht ist. Aber frogkick, helicopter turn und flutters werden immer trainiert.

T's werden als teamcookies oder individuelle cookies erklärt. Ich erkläre auch immer beiden und die machen indiviuelle im Kurs. REM ist offiziell noch nicht in Bücher/Kurse, ich zeige es.

Am Ende sind bei full cave Kurse die unterschiede normalerweise minimal, DIR, SM, CCR, line protocol ist gleich. Es ist nur der TL der nicht immer alles erklärt oder tut (obwohl standards es vielleicht doch schreiben). Viele taucher wissen nicht was die durchschnittliche schwimmgeschwindigkeit ist z.b. Kann/ist doch wichtig sein bei Tauchplanung oder BO planung.

Leine: in Florida sind die Leinen oft oder immer Gelb und hat mann ein Richtiger Goldline. In Frankreich ist die Leine dick, dün, grün, gelb, Kette, Stahl, oder normaler Caveline. Ich lerne leute das es die Theorie von Goldline gibt, das mann die hauptleine so nennt, aber das mann alles als 'Goldline' finden kann, es ist nicht immer dicker und gelb wie mann in Theorie lernt. So rote und weisse leine, alles kann und sieht mann auch. Erwarte beim T KEIN Pfeil, benutze immer cookies/wascheklammern/REM

Jumps werden auch unterschiedlich angezeigt, oft mit 2 Pfeilen, aber z.b. in Mexiko auch oft mit nur 1. Achte immer auf 'change of direction', aber wenn mann das nie sieht (in Frankreich eigentlich nicht, in OC Kurs komt mann oft max am midpoint von Cabouy), in Mexico sieht mann es viel ofter.
Ich kann mir nicht erinnern das die erster T in Nuttlar undeutlich war. Weiss nur das rote Marker nicht gut auffallen (dort sicher nicht, in hohlen auch oft nicht, werde nie rote Marker empfehlen, aber vielen haben die da ein Firma die Gratis schecnkt).

Beim zu kurze floschenschlagen gibt es verschieden ursachen: mann schwimmt eigentlich zu langsam, dann gehen viele taucher kurze ineffiziente flossenschlagen machen. Oder mann ist nicht ausbalanziert: ohne flossenschlagen werdet mann kopflastig. Oder es wurdet nie gut gelernt. Frage am ersten zu halten und nicht zu bewegen (kann sehr einfach nur halt zeigen und mal 10 sekunden zu warten, dann seiht mann es oft schon). Was passiert denn? fusslastig, kopflastig, oder doch balanziert? Und dann kann mann weiter gehen. Austreiben, schenkel kanten, usw. Am wichtigsten finde ich das Taucher nichts aufwirbeln. Ich denke da werdet auf geachtet beim Checkdive. Im Kurs (und da nach muss der Taucher selbst weiter) soll es trainiert werden. Aber wenn ein taucher es in 8 Tg lernt und dann nicht mehr übt, dann ist es in 3 monate wieder so wie es vor anfang war.
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Re: Nuttlar

Beitragvon Cutchemist » Mi, 18. Sep 2019, 11:22

Das Thema der unterschiedlichen Qualität beim z.B. Intro to Cave finde ich interessant, halte sie aber auch für fast unumgehbar.
Schließlich sind die Zugangsvoraussetzungen verhältnismäßig gering...

Als AOWD Taucher kann ich in ca. 8 Tagen ohne Probleme die Kombi Cavern / Intro to Cave durchziehen. In diesem Fall geht in der Regel ein nennenswerter Anteil der Ausbildungszeit für Trim, Flossenschlagtechniken etc. drauf. Zeit zum vertiefen anderer Inhalte bleibt dann wenig. Am Ende steht aber der zertifizierte "Intro to Cave Taucher"

Mit einem Fundi, Adv. Deco oder vergleichbaren Vorkenntnissen nehmen Themen wie Trim, Flossenschlagtechniken etc. sicherlich in der Regel nicht soviel Zeit in Anspruch. Hier bleibt dann Zeit zur Vertiefung anderer Inhalte wie in meinem Fall Navigation, Referencing, Entangled Diver etc.

Genau aus diesem Grund kann ich auch einige Punkte von "Kartoffelbrei" gut nachvollziehen und ebenfalls die Regelungen zum Checkdive in Nuttlar.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Fox » Do, 19. Sep 2019, 15:16

Cutchemist hat geschrieben:Das Thema der unterschiedlichen Qualität beim z.B. Intro to Cave finde ich interessant, halte sie aber auch für fast unumgehbar.
Schließlich sind die Zugangsvoraussetzungen verhältnismäßig gering...

Als AOWD Taucher kann ich in ca. 8 Tagen ohne Probleme die Kombi Cavern / Intro to Cave durchziehen. In diesem Fall geht in der Regel ein nennenswerter Anteil der Ausbildungszeit für Trim, Flossenschlagtechniken etc. drauf. Zeit zum vertiefen anderer Inhalte bleibt dann wenig. Am Ende steht aber der zertifizierte "Intro to Cave Taucher"

Mit einem Fundi, Adv. Deco oder vergleichbaren Vorkenntnissen nehmen Themen wie Trim, Flossenschlagtechniken etc. sicherlich in der Regel nicht soviel Zeit in Anspruch. Hier bleibt dann Zeit zur Vertiefung anderer Inhalte wie in meinem Fall Navigation, Referencing, Entangled Diver etc.

Genau aus diesem Grund kann ich auch einige Punkte von "Kartoffelbrei" gut nachvollziehen und ebenfalls die Regelungen zum Checkdive in Nuttlar.


Das ist so nicht ganz korrekt.

Zuerst einmal, Cavern und Intro sind bei den meisten Verbänden 4 Tage, jeweils zwei für Cavern und Intro.
OWD reicht bei manchen Verbänden auch vollkommen als Brevet aus, um einzusteigen.
Der zweite Teil ist apprentice und full cave, zusammen nochmal 4 Tage.

Entscheidend ist was der Schüler kann und an skills mit bringt. Das heißt es obliegt dem Instructor zu entscheiden ob der Schüler bereit ist für den Kurs, bzw. das nächste Segment oder nicht.
Generell ist es so, dass die Einstiegsvoraussetzungen steigen, von Cavern über Intro, apprentice und full cave.
Der Gedanke hinter der Aufteilung der Kurse war damals, dass man den Schüler schrittweise an die Thematik führt, er zwischen den Segmenten selber übt und skills und Erfahrung aufbaut. So kann er als Sporttaucher mit Cavern anfangen und am Ende mit full cave nach einigen Wochen und Monaten brevetiert werden.
Wenn jetzt jemand null skills mit bringt und nach den ersten zwei Tagen Cavern noch nicht waagerecht und mit einem halbwegs ansehnlichen frog kick tauchen kann, wird er nicht brevetiert. In Zweifel muss er dann den Kurs wiederholen oder, je nachdem wie stark die Mängel sind, nur einen oder mehrere skills/Drills vorführen, bzw. wiederholen.
Ich sehe in dem Verfahren eigentlich keine grundlegenden Probleme.
Ein nennenswerter Teil des Trainings darf nie für die skills verwendet werden. Bestenfalls ein halber Tag im Cavern Kurs wäre dafür Zeit, mehr eigentlich nicht.
Ein Cave Kurs ist ein Cave Kurs und kein "wie lerne ich tauchen" Kurs.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Cutchemist » Do, 19. Sep 2019, 15:45

Fox hat geschrieben:[
Das ist so nicht ganz korrekt.

Zuerst einmal, Cavern und Intro sind bei den meisten Verbänden 4 Tage, jeweils zwei für Cavern und Intro.
OWD reicht bei manchen Verbänden auch vollkommen als Brevet aus, um einzusteigen.
Der zweite Teil ist apprentice und full cave, zusammen nochmal 4 Tage.



Vielen Dank für die Info..... Ich bin hier von meinem TDI Kurs ausgegangen. Hier wurden offiziell 6 Tage für den Kurs angesetzt. Vorkenntnis bei mir "TDI Trmix" beim gleichen Instruktor (Tom Steiner). Ich wusste nicht, dass das auch kürzer angeboten wird.
Ich fand die 6 Tage angemessen. Ausreichend Zeit zum Vertiefen einzelner Skills und ein paar extra Skills waren auch noch drin.

https://static1.squarespace.com/static/567881881115e07a071b7f51/t/5c98bee3eef1a1538c2c2897/1553514212558/GTD+Price+list+courses+2019.pdf

Aber hier sind wir ja beim Thema. Ohne mich zu sehr selbst zu beweihräuchern...... Ein (Durchschnitts) OWD`ler kann aus meiner Sicht nach 4 Tagen Kurs nicht auf dem gleichen Level sein wie ein (Durchschnitts) Trimix-Taucher nach 6 Tagen. Selbst wenn nach 4 Tagen die Grundvoraussetzungen erfüllt sind, wird es bei der Qualität noch starke Unterschiede geben.

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Re: Nuttlar

Beitragvon Kartoffelbrei » Do, 19. Sep 2019, 15:53

Fox hat geschrieben:Entscheidend ist was der Schüler kann und an skills mit bringt. Das heißt es obliegt dem Instructor zu entscheiden ob der Schüler bereit ist für den Kurs, bzw. das nächste Segment oder nicht.
Generell ist es so, dass die Einstiegsvoraussetzungen steigen, von Cavern über Intro, apprentice und full cave.
Der Gedanke hinter der Aufteilung der Kurse war damals, dass man den Schüler schrittweise an die Thematik führt, er zwischen den Segmenten selber übt und skills und Erfahrung aufbaut. So kann er als Sporttaucher mit Cavern anfangen und am Ende mit full cave nach einigen Wochen und Monaten brevetiert werden.
Wenn jetzt jemand null skills mit bringt und nach den ersten zwei Tagen Cavern noch nicht waagerecht und mit einem halbwegs ansehnlichen frog kick tauchen kann, wird er nicht brevetiert. In Zweifel muss er dann den Kurs wiederholen oder, je nachdem wie stark die Mängel sind, nur einen oder mehrere skills/Drills vorführen, bzw. wiederholen.
Ich sehe in dem Verfahren eigentlich keine grundlegenden Probleme.
Ein nennenswerter Teil des Trainings darf nie für die skills verwendet werden. Bestenfalls ein halber Tag im Cavern Kurs wäre dafür Zeit, mehr eigentlich nicht.
Ein Cave Kurs ist ein Cave Kurs und kein "wie lerne ich tauchen" Kurs.


Sehe ich im großen und ganzen ähnlich. Aber:

Wie mag die Qualität und der Input eines Intro to cave Kur sein, wo:

- Schüler als AOWD oä mit keiner oder wenig Ahnung von den Basics des technischen Tauchens einsteigen können, oder

- Schüler als Fundamentals mit Tech Zertifizierung (äquivalent Essentials/ BOE etc) in den Intro to cave gehen müssen?

Wo wird wohl mehr Zeit darauf verwendet werden können, die Cave spezifischen Dinge zu trainieren und wo wird es wohl leider auch um die Basics gehen müssen?

Ist es das gleiche, wenn Verbände einen "Durchmarsch" vom AOWD zum Full Cave erlauben, wie die Tatsache, dass es bei anderen Verbänden mehrere Jahre dauert, bis der Full Cave abgeschlossen werden kann?

Zum ersteren kann ich ein Beispiel von IANTD nennen, wo jemand in Frankreich als reiner Sporttaucher angetreten ist zu einem Full Cave Kurs. Er ist, wie Oliver es geschrieben hat, zunächst nicht brevetiert worden. Was hat dieser Schüler gemacht? Er ist einfach zu einem anderen Instruktor des gleichen Verbandes und, schwupps, war er auf einmal ganz schnell Full Cave zertifiziert. Derjenige ist so ein toller Taucher, dass er es im Bremsberg eines Bergwerks geschafft hat, seinen Tauchpartner zu "verlieren" und es erst bemerkt hat, als er an der Oberfläche war. Leider ist sein Tauchpartner jetzt tot.

Was ich damit sagen will:
In erster Linie sind die Taucher selbst das Problem, die sich den einfachsten Weg suchen. Da muss ich immer ans TNet denken. Wer kann mir einen Instruktor 50km um meinen Wohnort im Ruhrgebiet nennen, ich will Höhlentauchen. Frankreich ist mir zu weit. Außerdem weiß und kann ich schon alles. Ich will nur ne Karte zum Flaschenleihen......

Aber in zweiter Linie sind auch die Verbände verantwortlich, die diesen leichten Weg a) möglich machen und b) ihre schwarzen Schafe nicht im Griff haben. Höhlentauchaubildung ohne Höhlen ist für mich zB ein NoGo. Aber das gibt es mit den bekannten Konsequenzen. Leider gehört dazu auch, dass in den Bergwerken pauschal Verbände "diskriminiert" werden, nur weil einige schwarze Schafe Mist bauen. Andererseits muss man sich natürlich die Frage stellen, warum decken das manche Verbände auch noch bzw. schaffen nicht die Voraussetzungen dafür, dass das eben nicht passieren kann?


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