Sidemount in Starnberger- und Walchensee

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Stunmill
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Stunmill » Sa, 5. Aug 2017, 19:39

Der nippel an den Automateninflatoren ist grösser da er grössere Löcher hat zwecks mehr Durchfluss bei gleichzeitig Atmen und tarieren im Ernstfall. Da nen dünneren verbauen ist in der Tiefe dann kontraproduktive....

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nakatomi
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon nakatomi » Sa, 5. Aug 2017, 19:45

Stunmill hat geschrieben:Der nippel an den Automateninflatoren ist grösser da er grössere Löcher hat zwecks mehr Durchfluss bei gleichzeitig Atmen und tarieren im Ernstfall. Da nen dünneren verbauen ist in der Tiefe dann kontraproduktive....

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Beim Trocki sind diese Nippel auch verbaut und 1:1 zu tauschen.
Und das Argument mit dem höheren Durchfluss ist natürlich eine Sache.
Er könnte natürlich auch im Trocki auch auf den dicken Nippel wechseln.
Oder ggf. das Problem durch den Einsatz von Standard Komponenten fixen und das Teil mit dem dicken Nippel ersetzen.

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Oliver

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Stunmill
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Stunmill » Sa, 5. Aug 2017, 19:52

Die nippel sind scheisse teuer, so ab 15 aufwärts. Und sollten ggf. Verklebt werden. Der sollmal schön den SS1 verticken und nen alten Inflator mit Schraderventil verbauen. Die werden überall gehandelt und reicht für ne Blase bis 20l....

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nakatomi
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon nakatomi » Sa, 5. Aug 2017, 20:11

Stunmill hat geschrieben:Die nippel sind scheisse teuer, so ab 15 aufwärts. Und sollten ggf. Verklebt werden. Der sollmal schön den SS1 verticken und nen alten Inflator mit Schraderventil verbauen. Die werden überall gehandelt und reicht für ne Blase bis 20l....

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Antares
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Antares » Sa, 5. Aug 2017, 21:58

Diese CJEN Nippel bringen nix, außer man will keine Teamcompliance....bzw. Ausrüstung.

Hat auch nix mit der Tiefe zu tun, ist quatsch.
Man drückt doch nicht von null auf 100 nach...

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JoeHarness
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon JoeHarness » So, 6. Aug 2017, 12:02

Also schon rein wegen der Luftlieferleistung ist denke ich der dicke Anschluss für den SS1 absolut obligatorisch, wenn dann würde ich die Lösung wählen auch am Trocki den dicken Inflator zu verbauen und entsprechend dann auch rechts eine größere Inflatorkupplung zu haben. Ist sicher eine gute Lösung! Nachteile, keine Teamcomliance und hoher Inflatordurchfluss im Falle einer failure. Das wäre halt fast so ein Solo-Tauch setup. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit dem SS1 gemacht, Inflator lässt sich sehr fein dosieren, Luftlieferleistung ist exzellent, mind. wie der XTX50. Mit dem Teil allein kannst du gut nen TG machen! Ist schon ein nobles und nicht ganz billiges Teil, das ich einfach von ner backmount konfiguration da hatte. Verkaufen tu ich den sicher nicht, das Teil ist sehr hochwertig und hab ich auch liebgewonnen :). Aber den Standard-Inflator hatte ich natürlich auch noch da und hab aus den hier diskutierten Gründen (Inflatorredundanz, Rigging, Streamlining) schon zurückgebaut. (Ist ja eh nur ein Kabelbinder und ein Schlauch). Wenn dann unbedingt noch mehr Redundanz hersoll, kann man gleich Stages verwenden. An so lebenswichtigen Teilen möchte ich eigtl. eh nicht rumbasteln.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon CMM » So, 6. Aug 2017, 15:44

Naja für was mehr Redundanz? 2 Flaschen redundanz und dann noch die Möglichkeit direkt aus dem Mundstück des Wings zu Atmen wenn aus dem extremen Open Water Gründen beide zweite Stufen versagen. Bei sowas fällt mir wieder Rachow und seine komische Meinung zu Tec ein.

Joe ich habe bei meinen Atomics jedes Jahr im Winter Free Flows. Das letzte mal dieses Jahr unter Eis. Auf die Idee so ein Zeil auch nur anzuschauen kam ich nie.
Train hard for an easy dive passt da schon. Eine schöne sauber konfigurierte Ausrüstung und der richtige Umfang damit reicht mehr als genügend;)

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JoeHarness
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon JoeHarness » So, 6. Aug 2017, 15:52

CMM hat geschrieben:2 Flaschen redundanz und dann noch die Möglichkeit direkt aus dem Mundstück des Wings zu Atmen

Plus eben die Möglichkeit an DERSELBEN Flasche das Ventil des versagenden Reglers abzudrehen und diese dann trotzdem komplett abzuatmen ist unbestreitbar mehr Redundanz.

CMM hat geschrieben:Joe ich habe bei meinen Atomics jedes Jahr im Winter Free Flows. Das letzte mal dieses Jahr unter Eis. Auf die Idee so ein Zeil auch nur anzuschauen kam ich nie.


Also mein Teil hat bei jetzt 400 TG , die meisten bei 6 Grad Wasser, und ca. 150 davon im tiefen Winter nie versagt.

CMM hat geschrieben:Train hard for an easy dive passt da schon. Eine schöne sauber konfigurierte Ausrüstung und der richtige Umfang damit reicht mehr als genügend;)


So seh ich es mittlerweile ja auch :).
Viele Grüße, Johannes

CMM
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon CMM » So, 6. Aug 2017, 16:34

Plus eben die Möglichkeit an DERSELBEN Flasche das Ventil des versagenden Reglers abzudrehen und diese dann trotzdem komplett abzuatmen ist unbestreitbar mehr Redundanz.

Das mache ich auch bei einem versagen des Reglers. Fethern ist doch gerade in Sidemount so einfach.

Man mag von ISE und ihrem Sidemount System halten was man will, aber einige Übungen fand ich da schon nicht schlecht.

https://www.facebook.com/ise.recreation ... 113906704/

Also mein Teil hat bei jetzt 400 TG , die meisten bei 6 Grad Wasser, und ca. 150 davon im tiefen Winter nie versagt.

Meine zwei M1 hier eben schon öfters. Was nicht sonderlich wild ist. Man reagiert eben entsprechend, schaut ob der Tauchgang weiter gehen kann oder called. Genauso habe ich schon Apeks, Poseidon, Scubapro usw. abblasen gesehen. Es ist Winter und da passiert das eben ab und an.

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon JoeHarness » So, 6. Aug 2017, 19:35

Klar denke schon auch, dass durch fethern dann asureichende Redundanz da ist und die Nachteile von dem Setting die Vorteile überwiegen. Jetzt ist erst mal alles Standard. :)
Viele Grüße, Johannes

Antares
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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Antares » So, 6. Aug 2017, 22:34

Beim letzten Skill aus der Inflatorverschraubung geatmet, statt aus dem Inflator selbst.... :gruebel:

Hatte selbst gerade einen blöden Fall, bin nicht an´s Gas der li. SM Flasche gekommen, ging dank Gasplanung dennoch gut.
Auf den Gedanken, die Stahlpulle anzusaugen bin ich bei 80+ nicht gekommen.

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Alubuddel » Mo, 7. Aug 2017, 1:19

Antares hat geschrieben:[...]Hatte selbst gerade einen blöden Fall, bin nicht an´s Gas der li. SM Flasche gekommen, ging dank Gasplanung dennoch gut. [...]


Darf man fragen wo es geklemmt hat?

Antares hat geschrieben:[...] Auf den Gedanken, die Stahlpulle anzusaugen bin ich bei 80+ nicht gekommen.


Verständlich ;-)
Liebe Grüße
Markus

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon JoeHarness » Mo, 7. Aug 2017, 7:22

Antares hat geschrieben:Hatte selbst gerade einen blöden Fall, bin nicht an´s Gas der li. SM Flasche gekommen, ging dank Gasplanung dennoch gut.
Auf den Gedanken, die Stahlpulle anzusaugen bin ich bei 80+ nicht gekommen.


Da hätte dir der SS1 sicher geholfen. Der Inflator ist immer griffbereit. Einfach in den Mund stecken und glücklich sein. :D
Skills sind immer schön und und wichtig zu können, am wenns im ernstfall mal wirklich hakt, bist du glücklich über so ein Teil.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon Antares » Mo, 7. Aug 2017, 11:43

Ja, klar: war TG auf 84m, Attersee.

Beim Reglerwechsel auf li.Flasche, machte der Regler nicht auf, zurück gewechselt auf re.
Bei der visuellen Kontrolle, sah ich deutlich Blasen aus dem Ventile/Abgang kommen( zumindest aus dem Bereich ), Flasche abgedreht und versucht das Handrad fester anzuziehen( war natürlich fest ), dachte der Fehler liegt da erst, Flasche wieder auf und noch heftigere Gasverlust, Regler noch immer kein Gas geliefert....also Fuck. Flasche wieder zu. Aufstieg lag eh gerade an, also hoch auf 57m ran an´s Travelgas und gut.

Später Fehlersuche: O-Ring defekt, am DIN Wellen Ende, Einschraubung zum Gehäuse der ersten Stufe ( da sitzt der Sinterfilter ).

Erklärung zu Joe´s "Reglerersatz" erübrigt sich da.

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Re: Sidemount in Starnberger- und Walchensee

Beitragvon bent » Mo, 7. Aug 2017, 12:37

Da muss aber noch was anderes nicht gestimmt haben. Wenn der O-Ring an der Welle undicht ist, dann blockiert das nicht die 2. Stufe.
Normalerweise verabschiedet sich der O-Ring, wenn man aufdreht und nicht einfach so. Hast du beim abtauchen die Flaschen vorgezogen und einen einen Bubble Check gemacht? Hast du den Regler vorher nicht genutzt?

Der Sinterfilter hat mit dem O-Ring der Welle nichts zu tun. Meist du den DIN der von außen sichtbar ist oder den O-Ring, der auf der Welle sitzt?

BTW: Ein Westenautomat hätte hier nichts gebraucht. Für solche Fälle hat man ja die 2. Flasche und Gasplanung. Die Dinger sind als Octopus-Ersatz gedacht, wenn man auch flachen Wasser aufsteigen will.


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