Backmount DIR-Konfiguration

Eben alles, was nicht in die anderen Sidemount-Unterforen passt
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Yoschi
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Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Yoschi » Do, 8. Mai 2014, 8:40

Hallo Leute,

ich hoffe ich habs ins richtige Unterforum geschoben,... Ich und mein Kumpel sind ab Juni als Divemaster in Frankreich tätig,...
Da wir da wohl ausschließlich wieder mit Mono-Rückengerät tauchen werden hab ich noch einige Fragen an die Profis hier.

Und zwar geht es um unsere Konfiguration mit dem Blei.
Konfiguriert sind wir nach DIR (Mono- & Doppelgerät) mit Schläuchen, Stufen und Reglern.

Da wir in Deutschland ausschließlich mit Trocki tauchen spielt die Frage ob man Blei abwerfen kann eher eine Untergeordnete Rolle, da wir immer eine 2 Tarriermöglichkeit an Board haben.

Jetzt ist es aber so das ich im Hochsommer in Frankreich bestimmt nicht jeden tiefen Tauchgang mit Trocki machen möchte. Dessweiteren stehen uns ledeglich 15 Liter Monogeräte zur Verfügung.

Meine Frage ist jetzt wie wir das mit dem Blei am besten lösen. Wir haben zwar Bleitaschen aber ich finde da nimmt man sich schon einige Vorteile der Freiheiten der DIR-Konfiguration und das Blei liegt einfach in der Falz der Rückenplatte einfach besser,...

Das Problem ist ja der der 7mm HT mit dem wir wohl am häufigsten tauchen werden, in der Tiefe an dicke verliert und damit auch an Auftrieb.
Das heißt ja wir sind dann überbleit. Kurzfristig kann ein Taucher ja mit Flossen nur 5 KG abTrieb wegmachen.

Wie seht ihr das, vielleicht habt ihr den ein oder anderen Tipp oder Denkanstoss für uns.
Unsere Blase hat 18l Auftrieb.
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon espo » Do, 8. Mai 2014, 8:49

Morgen,

ich tauche Trocken auch ohne abwerfbares blei. Ggf. ist das Anbringen von Bleitaschen am Monoadapter eine Idee. Es sitzt dann wenigstens im Rückenbereich und ist abwerfbar, zwar nur mit hilfe des Buddys.

-> Also die Bleitasche auf das Tankband auffädeln, wenn man die von xdeep nimmt bekommt man zwei auf jedes Tankband.

Gruss
Moritz
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Roby » Do, 8. Mai 2014, 8:52

Servus Yoshi,

tja - Trocki ist nett, aber mit Halbtrocken bist Du besser unterwegs. Bei der ganzen Arbeit, welche Dich erwartet, bist dann über Neopren sehr froh :-)

Und sollte es, wie meist auch schön kacheln, ist ein Trocki einfach mit zuviel Wasserwiderstand ungeschickt.

Deine Überlegungen sind alle richtig. Bevor ich Dir des Rätsels Lösung gebe eine Frage noch: Tauchst Du BM mit BP oder Sport-ADV? Sonst hätte ich Dir weitere Vorschläge.

Sodele, hier die Lösung: Wie beim Doppelgerät auch und im technischen Tauchen üblich, nimmst Du einfach eine Auftriebshilfe mit. Neben der SMB natürlich :-)
Tauchst Du mit BP und Harness mit P-Weight und Single-Adapter, dann kannst Du die Auftriebshilfe, wie gewohnt, im Storagepack unterbringen.

Problem gelöst.

Viele liebe Grüße
Roby.
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Yoschi » Do, 8. Mai 2014, 9:03

Hallo Roby,

ja genau das hab ich mir gedacht das das viel zu warm sein wird, außer man ist irgendwann etwas unterkühlt vom vielen tauchen,...

Kacheln meinst du Strömung mit? Ja das stimmt allerdings, wobei ich mit Trocki noch nie bei Strömung getaucht bin.
Wir tauchen mit BP und Monoblasen-Wing DIR-Zone vom Sidemount-Explorer. Haben uns das noch bestellt.

Was meinst du mit Auftriebshilfe? StoragePack wird die Woche noch bestellt.
Hast du einen Link dazu?
Die Idee ist auf jedenfall super.
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon espo » Do, 8. Mai 2014, 9:09

Auftriebshilfe = z.b ein Hebesack oder eine weitere Boje ... irgendwas was halt Auftrieb erzeugt.

Gruss
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Roby » Do, 8. Mai 2014, 9:18

@Yoshi - so wie es Espo/Moritz schreibt. Hebesack mit mind. Deinem benötigten Auftrieb :-)

So was... http://www.ebay.de/bhp/hebesack

Liftbags gibt es in jeder Preisklasse :-)

Viele liebe Grüße
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Yoschi » Do, 8. Mai 2014, 9:25

Unsere Boje ist aber auch geschlossen und hat einen Schnellablass,... reicht das nicht?

Aber so werden wir es wohl machen =)
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Roby » Do, 8. Mai 2014, 9:30

Eine SMB hat meist nicht ausreichend Tragkraft - kenne aber Deine nicht. Des Weiteren musst Du auch berücksichtigen, dass Du ein Reel/Spool brauchst mit entsprechender Seillänge. SMBs haben meist eine maximale Seillänge von bis zu 14 Meter. Das hilft Dir auf Tiefe nicht weit...
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Yoschi » Do, 8. Mai 2014, 9:37

Wir haben schon eine "große" also unsere hat 12l Auftrieb ist geschlossen mit schnellablass.
Ich hätte jetzt gedacht das man sich die Boje dann mit einem Karabiner einhängt aufbläst und damit tarriert, so kann beim schießen der Boje nichts schiefgehen und sie ist dann weg =/

Oder wie würdest du das machen?
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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Roby » Do, 8. Mai 2014, 9:50

Die SMB hat die Aufgabe eine Info/Nachricht an die Oberfläche zu bringen oder dem Team über Wasser sein "auftauchen" anzuzeigen. Daher sind die SMBs in der Rwgel mit kürzeren Seillängen versehen. Außer Du verwendest auch hier eine Spool.

Die Aufgabe des Liftbags ist das Heben/Tarieren im eigenen oder fremden Notfall. Einen kurzen Zugriff auf das Auslassventil bei zu schnellem Aufstieg wäre sinnig. Ich gebe Dir Recht.

Ich verwende für Beides je ein Spool

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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Fox » Fr, 9. Mai 2014, 23:43

Roby hat geschrieben:Die Aufgabe des Liftbags ist das Heben/Tarieren im eigenen oder fremden Notfall. Einen kurzen Zugriff auf das Auslassventil bei zu schnellem Aufstieg wäre sinnig.


Eine Möglichkeit wäre auch, im Notffall den Hebesack direkt mit einem Boltsnap in einen der Brust D-Ringe einzuklippen und mit dem Mund manuell über den Inflatoranschluss aufzublasen. Dann hätte man auch das Auslassventil im direkten Zugriff.

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Re: Backmount DIR-Konfiguration

Beitragvon Petra » Sa, 10. Mai 2014, 13:18

Hallo Yoschi,

wenn Du mit Backplate tauchst, kannst Du ja zumindest ein P-Weight verwenden.
Bei manchen Singletank-Adaptern ist es auch möglich, dort noch Blei unterzubringen.

Ich würde aber auf jeden Fall einen Teil des Bleis in abwerfbarer Form mitführen, also in einer Bleitasche oder
mittels Bleigurt.
In einem Notfall dauert es viel zu lange, bis Du einen Hebesack aufgeblasen hast. Das ist meiner Meinung nach nur dann
eine Möglichkeit, wenn der Grund nicht tiefer ist als Du tauchen möchtest. Dann liegst Du im schlimmsten Fall im Schlamm und kannst in Ruhe den Hebesack rausholen. Bei einem Tauchgang an einer Steilwand würde ich persönlich das nicht machen ...

Viele Grüße,
Petra


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