Blei am Razor 2

Alles rund um die verschiedenen Ausrüstungen - außerdem Modifikationen, die Du an Deiner Ausrüstung vorgenommen hast um sie noch besser auf Dich abzustimmen
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Alubuddel
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Blei am Razor 2

Beitragvon Alubuddel » Do, 4. Feb 2016, 23:02

Hai,

so langsam tauchen die ersten Fragen bezüglich Einstellung bzw. Bleimontage am Razor 2 auf. Habe zwar schon ein bisschen hier gesucht, viel gelesen und auch die Bilder von Martin schon geguggt, bin aber trotzdem noch nicht wirklich schlauer.

Es geht mir um die (möglichst sinnvolle Anbringung) von ca. 12-14 kg Blei am Razor. Getaucht werden wird im Waterproof D7 Pro Cordura ISS mit einem 300 g Warmtec HD Unterzieher.

Grundsätzliche Frage: Spricht was dagegen, das Blei in der Kaltwasserkonfig (also mit Trocki als Backup-Auftrieb) fest am Harnes zu montieren? Schließlich bin ich ja die letzte Zeit mit irgendwelchen Doppelpaketen auch immer ohne abwerfbares Blei getaucht.

Da ich nicht wirklich ein Fan von Bleitaschen bin würde ich mir gerne das Blei direkt an den Gurt schrauben. Was haltet ihr davon, in die hinteren zwei "Drop Attachement Points" (DAP?) Edelstahlgurtösen jeweils zwei Gewinde reinzuschneiden und dann jeweils die vorhandenen 2x2 kg Bleistücke mit zwei Gewinden versehen und direkt an die Gurtösen ranschrauben? Hab mal die Schrauben und Gewinde so hingestellt, wie ich mir das vorstellen würde:

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Den Quergurt vom T-Weight System bräuchte ich dann nicht wirklich. Hochwärts würde ich dann entlang der Wirbelsäule nochmal 2x2 kg Fädelblei anbringen. Wenns nötig wird vielleicht nochmal an den Schultern 2x1 kg oder so...

Was meint ihr? Habe ich einen strategischen Denkfehler und sind andere Lösungen besser/effizienter/bequemer?
Viele Grüße
Markus

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon bent » Do, 4. Feb 2016, 23:14

Alubuddel hat geschrieben:... sind andere Lösungen besser/effizienter/bequemer?

Ja, Stahlflaschen sind besser, effizienter und bequemer. 14 kg auf dem Gurtband sind echt ne Strafe.

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Martin
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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Martin » Do, 4. Feb 2016, 23:24

Hallo Markus,

willkommen hier im Forum. :-)

Also grundsätzlich ist es ja vom Hersteller so vorgesehen, dass beim Razor das Blei fest auf dem T-Weight montiert wird. Das hängt u.a. damit zusammen, dass man das Blei so exakter einstellen/montieren kann und es sich so auch nicht selbstständig bewegt, egal in welcher Körperhaltung. Außerdem geht natürlich so mehr drauf. Bei Bleitaschen hast Du immer ein leichtes Spiel der Taschen und des Bleis darin, auch sind die Bleitaschen fixiert und erlauben je nach Bebleiung (unterschiedliche Restconfig durch Trocki, Nassanzug, Dicke Unterzieher, Wasserart...) auch keine exakte Einstellung bezüglich des Optimums.

Gut, meine Bilder (da gibt's übrigens auch wo nen Thread, die die Bilder bissle kommentieren) zeigen Dir, dass mir persönlich das egal ist bzw für mich eben andere Vorteile überwiegen. Aber einen Preis bei Go Side Mount gewinne ich so natürlich nicht. ;-) Und ich verstehe die Jungs auch, eigene Änderung am Razor machen deren viele Gedanken für den eigentlichen ursprünglichen Einsatzzweck mal mehr und mal weniger sinnlos. Im Open Water Bereich für mich persönlich aber dennoch sinnvoll.

Das Blei drauf zu schrauben ist natürlich ne weitere Idee. Nur ist das den Aufwand wirklich wert im Vergleich zu den Bleitaschen? Meiner Meinung nach kann ich das bei unterschiedlichen Configs gut tauchen, bin zufrieden. Andererseits kriegt man so mit Standardblei nicht mehr als 10-12kg drauf, je nach Körpergröße.

Wenn Du den Aufwand machst, dann aber so, dass Du für die verschiedenen zu erwartenden Config genau testtauchst, wo welches Blei hin muss und es dann entsprechend umsetzst.

Fest montiertes Blei ist wie gesagt der Standard für das Razor und an sich auch mehr oder weniger aller anderer Sidemount Systeme. Da könnte man nun viel drüber schreiben, daher nur ganz kurz: Man bebleit sich "sinnvoll" und mit mehr Augenmaß als man das vielleicht bisher gemacht hat und man hat (oder sollte) immer ein alternatives Auftriebssystem dabei haben, also klassischerweise Doppelblase oder Trocki. Das Razor hat ne Doppelblase, wovon eine allerdings mit dem Mund aufgepustet werden muss. Hier im Forum gibt's nen recht aktuelle Thread wo dies probiert wird, wenn ich das noch recht in Erinnerung habe.

Soviel mal von mir,
viele Grüße
Martin
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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Stunmill » Fr, 5. Feb 2016, 7:21

Hi alu,
Weis leider nicht die Mindesteinschraubtiefe von Blei, würd aber nie ein Gewinde da rein schrauben. Wenn dann Durchgangsbohrung und Selbstsichernde Mamas... Alleine schon die fliehkräfte beim an und ablegen sollten das Gewindemausf...

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Stunmill » Fr, 5. Feb 2016, 11:12

Ach ja, Mindestens 2 mech. Befestigungspubkte gegen Verdrehen, sonst lockert sich alles auf der Welt. Kannst nen Harleyfahrer fragen:-) alte Schlosserregel nach Gay-Lussac

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Alubuddel » Fr, 5. Feb 2016, 15:53

Danke euch für die Tipps und Hinweise. Stahlflaschen kommen momentan nicht in Frage - von 40 kg auf 14 kg wird noch "ertragbar" sein ;-)

Das mit dem Gewinde im Blei - da habe ich mich vermutlich etwas ungenau ausgedrückt. Natürlich wollte ich kein direktes Gewinde ins Blei schnipseln sondern Gewindeeinsätze ins Blei drehen, in die ich dann meine Schlossschrauben reindrehen kann.

Soweit sieht jetzt mal mein Versuchsblei aus: Zwei Gewinde in die Razor Gurtband-Befestigung (keine Ahnung wie man das Teil umgangssprachlich nennt) reingeschnitten und die zwei Gewinde ins Blei reingedreht. Jetzt nochmal mit einem zweiten Blei und dann kann ich das ganze schön bequem und sicher an- und wieder wegschrauben. Für den Feintrimm soll dass dann natürlich auch mit 1 kg Bleistücken gehen.

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Markus

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon joebar » Fr, 5. Feb 2016, 16:34

Hallo Alubuddel
Ich versteh nicht viel von Mechanik und so ist mir hier etwas unklar.
Wenn das Stahlteil auf dem Gurt aufgefädelt ist hast du doch ca 1 bis 2 mm Abstand zum Blei. Wie lange machst du die Schrauben, so dass sie einerseits das Gewinde der Platte fassen und andererseits nach dem Anziehen nicht hinten herausstehen und den Gurt beschädigen?
Kann man überhaupt richtig anziehen wenn im Blei und in der Platte ein Gewinde ist?
Gruss


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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Stunmill » Fr, 5. Feb 2016, 16:48

Was hatn blei für Vc?:-D

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon bent » Fr, 5. Feb 2016, 17:13

Wenn du unbedingt Alu tauchen willst, dass pack das Blei zumindest auf einen Bleigurt. Da kannst du zumindest teilweise Blei abwerfen und bequemer ist es auch, weil zu im Gurt zumindest Softblei benutzen kannst. Ich bin das Harness mit ca. 6 Kg am Bleigurt getaucht.
Dass der Trocki Redundanz zum Wing bietet, ist auch nur die halbe Wahrheit. Das funktioniert nur unterwasser... an der Oberfläche kannst du das knicken. Versuch die mal mit 14 KG am Harness und beiden Flaschen an der Oberfläche zu halten ohne das Wing zu benutzen.

Es ist richtig, dass Leute mit Doppelgerät auch kein Blei abwerfen können und das ist auch so gewollt beim Höhlentauchen und Dekotauchen... bei Nullzeittauchgängen macht das aber null Sinn und kann durchaus gefährlich werden.
Es sind schon viele Leute an der Oberfläche ertrunken, weil sie das Blei nicht abgeworfen haben. Als ich noch als TL gearbeitet habe sind mir eine paar Mal fast Leute an der Oberfläche ertrunken, weil sie sich nicht sicher an der Oberfläche halten konnten... bei Stahlflaschen kannst du zumindest noch eine oder beide Flaschen abwerfen... mit deiner Konfig bringt das nicht. Einen Bleigurt kann dir jemand abnehmen, das dicke Gurtzeug vom Razor muss man schneiden.
Das ist einer der Punkte die man in einem Kurs lernen sollte.

Die Leute machen es nur weil DIR halt geil ist und die Leute nicht verstehen, dass das originale DIR zum Höhlentauchen gedacht war und dementsprechend ausgelegt ist.
Das ist auch der Grund dafür, dass du das Blei am Razor nicht vernünftig unterbringen kannst. Das Razor ist eine super System um mit Aluflaschen im Nassanzug in Höhlen zu tauchen... für's Trockentauchen mit Aluflaschen im Kaltwasser ist das Razor nicht ausgelegt.

Ich würde die Konfig so nicht tauchen und ich würde dir außerdem raten einen Kurs zu machen. Ich weiß, die meisten Leute meinen, dass es beim SM tauche nicht viel zu lernen gibt, meine Meinung ist das aber nicht. Diese Blei/Flaschen-Kombi-Frage ist ein gutes Beispiel.

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Alubuddel » Fr, 5. Feb 2016, 18:09

joebar hat geschrieben:Hallo Alubuddel
Ich versteh nicht viel von Mechanik und so ist mir hier etwas unklar.
Wenn das Stahlteil auf dem Gurt aufgefädelt ist hast du doch ca 1 bis 2 mm Abstand zum Blei. Wie lange machst du die Schrauben, so dass sie einerseits das Gewinde der Platte fassen und andererseits nach dem Anziehen nicht hinten herausstehen und den Gurt beschädigen?
Kann man überhaupt richtig anziehen wenn im Blei und in der Platte ein Gewinde ist?
Gruss


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Ähm ... ja ... eine gute und berechtigte Frage joebar :gruebel:

Ich habe so ja letztendlich nur die Fixierung über die Schrauben aber ohne direkte Kontaktpressung zwischen Blei und Gurt. Und die jeweils zwei Gewinde (Blei und Platte) exakt paralell auszurichten ist auch nicht ganz prickelnd.

Werde ich unbedingt nochmal in die Konstruktionsabteilung geben müssen :bash:

bent hat geschrieben:Wenn du unbedingt Alu tauchen willst, dass pack das Blei zumindest auf einen Bleigurt. Da kannst du zumindest teilweise Blei abwerfen und bequemer ist es auch, weil zu im Gurt zumindest Softblei benutzen kannst. Ich bin das Harness mit ca. 6 Kg am Bleigurt getaucht. [...]


Danke bent für deine ausführliche Antwort. Die 14 kg muss ich erstmal selber in der Praxis spüren und gegen eine Teilbleiauslagerung in einen Bleigurt vergleichen. Das mit der Oberfläche und der bescheidenen Auftriebskraft bzw. "Überwasserhaltevermögen" eines Trockis stimmt natürlich. Und ob ich die Backupblase des Razors in einer kritischen Phase ausreichend schnell aufgeblasen bekomme bezweifle ich etwas. Aber ich hab ja noch ne Boje dabei :eek: (war ein Witz)

Was DIR betrifft bin ich der Meinung, dass das System viele gute Ansätze beinhaltet, die man für die persönlichen Anforderungen genau prüfen muss und, gegebenenfalls abgewandelt umsetzen kann - aber nicht muss.

Also - Bleigurt testen steht auf der Liste, ein SM-Kurs sowieso (wollte aber bis dahin ein paar TG absolvieren um die Basics schon mal ausloten zu können).
Viele Grüße
Markus

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon McMurdock » Sa, 6. Feb 2016, 8:27

Hallo,

ich stehe noch vor der Anschaffung eines Sidemount-Jackets, tauche mit meinem Trilam-Trocki mit 400er
Unterzieher und 12l Stahlflasche heute ebenfalls mit 14 kg Blei.

Wie würdet Ihr das Blei denn am Razor unterbringen, so dass es nicht extrem auf den Rücken drückt?
Oder gibt es andere Sidemount-Jackets (XDeep Stealth?), bei dem das besser geht?

Ich plane, mir 2 8 oder 8,5 l Stahlflaschen für's Kaltwasser tauchen zuzulegen, weshalb die Bleimenge
geringfügig niedriger ausfallen könnte.

Gruß
Lars
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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon caneslupos » Sa, 6. Feb 2016, 11:58

McMurdock hat geschrieben:Hallo,

ich stehe noch vor der Anschaffung eines Sidemount-Jackets, tauche mit meinem Trilam-Trocki mit 400er
Unterzieher und 12l Stahlflasche heute ebenfalls mit 14 kg Blei.

Wie würdet Ihr das Blei denn am Razor unterbringen, so dass es nicht extrem auf den Rücken drückt?
Oder gibt es andere Sidemount-Jackets (XDeep Stealth?), bei dem das besser geht?

Ich plane, mir 2 8 oder 8,5 l Stahlflaschen für's Kaltwasser tauchen zuzulegen, weshalb die Bleimenge
geringfügig niedriger ausfallen könnte.

Gruß
Lars

Wenn Du noch kein Razor angeschafft hast käme doch auch die Anschaffung eines XDEEP in Frage.
Ich tauche das klassische Stealth2 mit den XL Bleitasche. Da passen schon ohne zusätzlichen Trimmbleitaschen 14kg Hartblei rein. Die sitzen dann direkt auf der Wirbelsäule druckfrei natürlich nicht abwerfbar.
Benutze ich im Meer in Kombination mit 2 80ccb Alus. Hier tauche ich 2 300bar 7l dann brauche ich nur 2kg Blei trotz dicken Unterzieher.
Einfach mal testen. Das Stealth gibt es komplett für 500€

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon CMM » Sa, 6. Feb 2016, 13:15

An das Blei im Stealth komme ich sogar im Trocki. Habe ich oft genug gemacht um mit neuen Flaschen einen Bleicheck zu machen. Sprich will ich es mit gewallt los werden an der Oberfläche geht das durchaus.
Persönlich versuche ich jeden Tauchgang mit der Grundausstattung zu tauchen mit der ich auch technische Tauchgänge mache und hier nur die Flaschenzahl verändere. Wobei ich auch schon sehr lange keinen reinen Flachwasser Tauchgang mehr gemacht habe.
Ich habe auch mit 8,5er im Sidemount angefangen. Mir sind sie meist zu klein von der Luftmenge. Fürs Fische schauen im Nassanzug geht das ganze auch mit einer kleinen feinen 12 problemlos. Will ich die Luftmenge wirklich nutzen die mehr Flaschen bieten, landete ich sehr schnell wieder bei zwei 12er und Stage. Das geht sehr schnell.
Von einer Mono 12 wäre ich nicht auf Sidemount gewechselt, die D12 dagegen 500m+ zum See zu schleppen dagegen fand ich immer ein sehr valides Argument.

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Stefus » Sa, 6. Feb 2016, 15:52

Tauche ein selbstgemachtes Harness (Razor Stil) mit Stealth Blase. Ich habe unten 6kg Blei fest montiert (drunter gehe ich nie) und noch zwei Taschen auf dem Rücken, die ich je nach Tauchgang bestücke. Für mich ist das top! Das Blei ist Standard Fädelblei. Muss man auch nicht verschrauben, mit entsprechend festem Gurtband einfach direkt auf das Drop Attachment Point auffädeln. Bei Interesse gibt es Bilder...
Gut Luft! Stefus

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Re: Blei am Razor 2

Beitragvon Alubuddel » Sa, 6. Feb 2016, 16:33

Stefus hat geschrieben:Tauche ein selbstgemachtes Harness (Razor Stil) mit Stealth Blase. [...] Bei Interesse gibt es Bilder...



Hört sich interessant an ... mach mal Bilder bitte :thankyou:
Viele Grüße
Markus


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