FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Alles rund um die verschiedenen Ausrüstungen - außerdem Modifikationen, die Du an Deiner Ausrüstung vorgenommen hast um sie noch besser auf Dich abzustimmen
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Roby
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FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon Roby » Mo, 13. Mär 2017, 11:37

Hallo Zusammen,

hier vorab die englische Version der Produktvorstellung des Finnsub FLYside. Die deutsche Version folgt in Kürze.

Viel Spaß beim Gucken :-)

Vlg Euer Roby

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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon Stunmill » Mo, 13. Mär 2017, 14:40

Wieso Englische Version? Rechtslenker verbaut?
Nur für cuft und lbs. ?
:-))

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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon bent » Mo, 13. Mär 2017, 15:23

Naja, zumindest wissen wir jetzt, dass Roby ein Vertriebler von Finsub ist und das Forum scheinbar nur als Marketing-Tool für ihn gedacht ist. Ist natürlich praktisch, wenn man gleichzeitig der Mod ist.
Eine 'Review' ist das nicht... eine Review wird normalerweise von Benutzern gemacht die KEIN finanzielles Interesse an dem Produkt haben. Was Roby hier macht ist weder Beratung noch 'Review', das sind Verkaufsgespräche bzw. reine Werbevideos als 'Reviews' getarnt.
Wenn ein VW Autohaus/Händler eine 'Review' zum neuen Passat machen würde, dann würde ja auch jedem klar sein, dass es Titel nicht stimmt... ehrliches Marketing sieht anders aus.

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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon Roby » Mo, 13. Mär 2017, 16:08

Oh man bent.... ich bin KEIN Vertriebler von Finnsub. Ich finde das Produkt gut - und das aus verschiedenen Gründen. Das gleiche würde ich machen, wenn xDeep, Razor, Scubapro, Mares und Konsorten diese Möglichkeit anbieten würden. Machen diese aber nicht.

Als ich Santi besucht hatte, haben wir das gleiche gemacht... nur lange vor der Zeit des Forums :-) Bin ich deshalb ein Santi-Vertriebler?

Angebot: Anstelle zu stänkern mach mal einen vernünftigen Vorschlag für den Titel. Bringe Dich mal konstruktiv ein. Dann ändere ich es Dir gerne und mit Freude ab. Damit Du Deinen Frieden hast bzw. machen kannst :-) Freue mich auf den Vorschlag!
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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon bent » Mo, 13. Mär 2017, 17:14

Also, zu erst mal. Du drehst ein Video (auf Englisch) vor eine Wand mit FS Produkten und behauptest dreist, dass es eine Review ist. Und natürlich alles nur positiv. Was du in dem Video erzählst ist zum großen Teil nicht mal wahr und nur Werbe-Bullshit. Flexibler und modularer? Alles was das FS kann, macht das Razor und die Stealth Rigs besser!! (Und ich bin ja bekanntlich kein Razor oder Stealth Fan, aber man sieht, dass diese Rigs von Leuten entwickelt worden sind, die Ahnung haben). Darüber hinaus ist das FS weder zum Höhlentauchen noch zum Freiwassertauchen im Meer geeignet... für's Meer hat das Rig mit 12l zu wenig Auftrieb und in SM Höhlen sind Sachen wie die steife Buttpalte Lebensgefährlich, wenn man mal rückwärts raus muss! Das und viele andere Punkte wurden hier ja auch schon x mal besprochen. Und das sind nur 2 von vielen Punkten... ist halt ein typisches Verkaufsvideo/Werbespot wo sehr einseitig 'Berichtet' wird. Das ganze wird das als 'Review' getarnt und dem potentiellen Kunden zu verscheißern.
Es ist einfach nur ein plumper Versuch den Leuten, die noch am Anfang stehen, etwas zu verticken.

Der Roby macht also in seiner Freizeit und rein zum Spass Werbevideos und ständig Werbung im Forum... wer's glaubt wird seelig... aber wer glaubt das schon.

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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon Roby » Mo, 13. Mär 2017, 19:53

Servus bent,

ich vermute, dass Du leider nicht in der Lage zu sein scheinst, einen konstruktiven Beitrag zu leisten - trotz Aufforderung. Schade.

Deine Gedanken zum SM-Rig trage ich nicht im vollem Umfang mit. Das hat verschiedene Gründe...
1) Weder Razor noch Stealth können bis zu 22kg an Blei/Gewicht draufpacken. Und das zudem auch noch bequem...
-> ob man das braucht, sei dahin gestellt. Ich kenne einige Taucher, die liegen im Trocki bei 12-18kg Bleibedarf. Das hat verschiedene Gründe - und ist auch nicht zu missionieren. Und dabei sind das nicht mal Typen ala Schrank oder Litfaßsäule. Die Option Stahltanks anstelle Alu-Buddel ist immer im Raum. Aber solange u.a. Razor (hoch offiziell auf der Webseite) Alu-Buddeln bevorzugen, viele viele Youtube-Filmchen das bestätigen, wirst Du die Masse nicht missionieren können.

2) Ich kann mich hinsichtlich Flexibilität und Modularität der Bleiaufnahme (mindestens 6 verschiedene Möglichkeiten, weitere Kombis möglich) bei Razor/Stealth (sorry - diese Produkte wurden von bent in die Runde geworfen, also beziehe ich mich folglich darauf) nicht erinnern. Nicht nur in der Wahl zwischen diversen Backplates, noch Bleitaschen, noch P-Weight oder Fixed Weights. Weiterhin hat der Kunde die Wahl zwischen rot und schwarz (andere nur schwarz) sowie zwischen DIR- oder School-Harness. Stealth hat inwischen am Rec Fastex-Schnallen. Ich weiss.... das tötet uns alle. Umgehend :-)

3) Lediglich das Finnsub lässt noch im Wasser schnelle Anpassungen seitens Bleibedarf und Trim zu. Das weiche Webbing in der School-Version erlaubt schnelles und unkompliziertes anpassen. Stealt Rec hat nachgezogen, das Razor 2.5 hat seit der Boot2017 nun ebenfalls ein weicheres Harness.

4) 12 kg Auftrieb reichen für 2x12L Stahl und 2x 80cft. Ich bin weder unter Wasser noch über Wasser damit ertrunken. Segeln will ich aber an der Oberfläche nicht. Nord- und Ostsee-Erfahrung hae ich aber nicht. Nur unsere Seen, Mittelmeer und das Rote Meer. Mit dem Razor 2.1 habe ich die gleiche Erfahrung gemacht. Mit dem Stealth Tec muss ich noch ins Wasser und das testen. Bin dazu noch nicht gekommen.

4) Bequemlichkeit und Wasserlage ist mit der Bleiverteilung auf den gesamten Rücken deutlich angenehmer als wenn das gesamte Blei auf der Wirbelsäule liegt. Gerade Rückengeschädigte schätzen das. Rückmeldungen von anspruchsvollen Kursen (mehrere TG am Tag an aufeinanderfolgenden Tagen) deuteten auf spürbare Belastungen des Rückens hin. TG-Kollegen im TS oder FS konnten das nicht bestätigen. Natürlich kannst Du nun die grundsätzliche Fitness der TN ins Feld führen...

5) Höhlentauchen - das geht! Wie Du siehst und liest - ich lebe noch :-) Ja - ich bin auch SM-Passagen getaucht. Ob ich damit Explorering machen würde - ääähm: NEIN! Das ist nicht mein Ding... Aber etwa 90% der Sidemount-Taucher sind keine Höhlentaucher. Und aus den letzten 10% sind gerade eine handvoll Explorer - Sidemount als auch No-Mount. Nun - an diese spezielle Gruppe richtet sich dasFLYside eben nicht. Aus diesem Grund wird das Portfolio ergänzt. Oder würdest Du mit dem Stealth Rec in engste Spalten und Löcher kriechen oder quetschen? Ich auch nicht - auch nicht mit meinem Razor. Aber das ist eher meine mentale Grenze.

6) Preislich mag ich erst gar nicht vergleichen... Das Stealth am unteren Ende, das Razor am deutlichen oberen Ende.

Sorry - wieder mal mega ausführlich. Aber vielleicht helfen diese Ausführungen zu verstehen und Deine Einlässe richtig zu bewerten. Das FLYside kann nicht alles - aber vieles. ICH persönliche finde das System auch gut - und das schreibe ich auch. Ich freue mich, wenn andere wie Du (bent) das grundsätzlich anders siehst.

Und jetzt ab und ran an Dein System. Ich bin mit der erste der das Teil gern mal Tauchen will - und dafür auch bezahle. Dann kann ich auch hier davon berichten - und "Werbung" für Dich machen und "dabei kassieren" :-) OK - der letzte Satz hätte ich mir verkneifen sollen. Aber ich seh das nicht so verbissen - und bin auch bent nicht böse.

@bent: Vorschlag zur Titelanpassung? Danke vorab :-)
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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon bent » Mo, 13. Mär 2017, 21:35

Roby hat geschrieben:ICH persönliche finde das System auch gut -...

Ja, ach nee. Der Kumpel vom Finnsub Chef und Finnsub Händler, der in seiner 'Freizeit' Werbevideos für Finnsub dreht findet seine Ware gut und erkennt hier keine Nachteile. Wie das wohl sein kann... hmmmm.

Letzten war ich bei VW und der Verkäufer hat mir eine 'Review' über den neuen Golf gegeben... alles Hammer geil. Der Verkäufer ist auch total überzeugt von seinem Produkt...

Roby hat geschrieben:@bent: Vorschlag zur Titelanpassung? Danke vorab :-)

Finnsub Werbevideo. Was soll es denn sonst sein?

Deine ganze Auflistung oben ist, IMHO, völlig an den Haaren herbei gezogen. 12l sollen genug sein im Meer? Es soll ein Vorteil sein, dass man ein P-Weight benutzen kann? Ja nee, is klar.

Objektiv bekommt man hier ein Rig mit SEHR wenig Auftrieb, einer steifen Rückenplatte, einer steifen Buttplate (beides völlig unnütz) und bezahlt dafür noch mehr als die meisten guten Rigs. Alleine diese Punkte machen das Finnsub zu eines der schlechtesten Rigs auf dem Markt! Das finde ich nicht nur jetzt so, sondern schon immer, wie man ja auch hier im Forum nachlesen kann.

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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon Roby » Di, 14. Mär 2017, 10:44

Tjoa bent,

is gut :-) Ich denke alle haben verstanden, wie Du denkst und tickst. "An den Haaren herbeigezogen" sagt man meist dann, wenn die Argumente ausgehen :-)

Was gegen ein P-Weight spricht verstehe ich nicht - bei meinem TS habe ich das auch. Deutlich angenehmer als so ne externe Bleitaschen-Geschichte wie bei Hollis. :-)

Danke für den Hinweis zum Thema Flexibilität und Modularität - die Buttplate lässt sich super einfach und schnell mit vier Schrauben abtrennen. Wer die Buttplate nicht braucht oder in den Urlaub fliegt, erspart sich Gewicht und/oder Packvolumen.

Bist Du das FS je getaucht? Ich glaube nicht. Aus diesem Grund kann ich Deine Argumentation nicht ernst nehmen. Warum eine Extremsituation des Höhlentauchens perse schlecht für alle anderen Tauchgebiete sein soll, kann ich partout nicht nachvollziehen. Toddy taucht sein System schon seit Jahren und in Höhlen und mit Backplates. So viel falsch kann da nicht sein. Denn: Höhlentauchen mit Doppelgerät oder mit Rebi bringt auch nicht um, nur weil der Rücken "steif" ist. Natürlich gibt es, und da stimme ich Dir absolut zu, Situationen in absoluten Engstellen/Restrictions, wo eine Backplate nicht nur hinderlich sondern auch gefährlich sein kann und wird. Aber davon sin 98% der SM-Taucher noch weit, weit weg von. Allein die Beurteilung auf ein einzelnes Merkmal ist in meinen Augen sehr kurz gedacht.

Ich habe das so getaucht wie vor beschrieben. Und keine Probleme damit gehabt. Aber Du musst es nicht kaufen, Du baust Dein eigenes System - und das is gut so. Bin auch persönlich an diesem System interessert. Wie sieht Dein Zeithorizont aus? Was sind de nächsten Schritte? Bring mal was positives mit rein :-) Amen :-)

P.S.: Titel wird geändert. Gern geschehen.
Vlg Euer Roby

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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon nakatomi » Di, 14. Mär 2017, 11:51

Was die Backplate angeht hat Bent vollkommen Recht. Ich hatte das in der Vergangenheit schon mehrfach geschildert, es gibt verschiedene Ausprägungen von "Sidemount".
Vielleicht muss man das einfach mal trennen/kategorisieren.

1. Sidemount als reine Ausrüstungs-Konfiguration

So tauchen hier im Forum die meisten, sowie 100% aller OW Taucher und die meisten Wrack und sogar Höhlentaucher.
Sie tauchen Sidemount weil es ihnen gefällt oder Vorteile bringt, im Idealfall beides.
Dabei tauchen sie nie oder nicht regelmäßig irgendwo wo man nicht auch grundsätzlich in Backmount klar kommen könnte.

2. Sidemount in Wracks und Höhlen

Einige schwimmen durch ein Bullauge eines Wracks, durch kurze Restrictions in der Höhle die in Backmount nicht passierbar sind. Eventuell tauchen sie auch durch eine "Bedding plane" wo die Höhle breit ist aber nicht so hoch, dass man in backmount durch käme. Die meisten Sidemount Cave Taucher tauchen auf dieser Ebene.

Zwischenfazit:
Für Variante 1 und 2 funktioniert fast jedes Sidemount Gerät auf dem Markt, sofern man sein Blei unterbringen kann und der Auftrieb passt.
Einige Systeme funktionieren sicherlich weniger gut als andere aber grundsätzlich spricht nichts kategorisch gegen die Systeme, auch nicht gegen das oben dargestellte.

3. Sidemount/no mount Passagen in Höhlen (und ggf. auch Wracks, hier fehlen mir die Erfahrungswerte)

Diese Passagen unterscheiden sich von 2. durch einige Merkmale.
- Ohne die richtige Technik und Erfahrung kommt man ggf. nicht durch die Passage

- Es besteht das Risiko, dass man zwar rein kommt aber nicht mehr raus. Man kann stecken bleiben, eventuell bleibt man zwar nicht stecken, kann aber nicht mehr umdrehen. Wenn man Pech hat kommt man dann rückwärts nicht mehr raus

- In jedem Fall ist zu erwarten, dass man auf dem Rückweg nichts mehr sieht und keinerlei visuelle Unterstützung mehr hat, um den Körper oder die Ausrüstung passend zu manipulieren. Entsprechend ist nicht gesichert,dass das was rein passt auch wieder raus kommt

- Erschwerend kommt in der Exploration hinzu, dass man teilweise nicht abschätzen kann, ob eine Passage nach einem engen Bereich wieder grösser wird oder nicht. Bei bekannten/verleinten Passagen ist das ein wenig einfacher, da man i.d.R. jemandem fragen kann, der diese schon getaucht ist oder gar eine Karte davon bekommen kann auf der man sieht wie sich der Gang entwickelt. Beim Explorieren in SM Höhlen kommt es regelmässig vor, dass man in einem engen Bereich nicht mehr weiter kommt/stecken bleibt und dann versuchen muss wieder rückwärts raus zu kommen.

Beim Tauchen wie in 3. beschrieben werden nach meiner Erfahrung einige Punkte an der Ausrüstung kritisch.
Eine Backplate ist ganz kontraproduktiv. Weiches Körpergewebe ist sehr elastisch und beweglich, entsprechend kann man sich leicht irgendwo rein quetschen in dem man den Bauch einzieht und/oder durch Schieben den Körper zwischen Höhlendecke und Boden komprimiert.
Was sich nun jeder leicht vorstellen kann ist, dass wenn man seinen Körper irgendwo zwischen Decke und Boden rein quetscht, die Backplate steif und unbeweglich bleibt. Sofern jetzt diese enge Passage auch noch eine Steigung oder ein Gefälle hat, besteht die Gefahr, dass die Backplate sich verkeilt.
Noch schlimmer ist es wenn die Backplate beim Schieben/Graben des Körpers in die Sandstein Decke eingegraben wird und dort an den Kanten Halt findet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel der in den Sandstein einrastet und dann, leider zum Nachteil des Tauchers, fest mit ihm verbunden ist.
In Hinblick auf beide Finnsub Wings spreche ich dem Hersteller die erforderlichen Kompetenzen ab und behaupte, dass beide Geräte nicht für 3. geeignet sind. Auch hoffe ich, dass niemals jemand auf die Idee kommt, mangels Warnhinweisen ja leider denkbar, mit diesen Dingern solche Bereiche zu betauchen.

Und ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen, es sind nicht nur die Backplate oder die Buttplate sondern andere Merkmale an den Wings, die zeigen, dass diese nicht in Hinblick auf enge Sidemount Passagen entwickelt wurden.
Wie Bent sagt, mit einem Stealth oder Razor wären die Leute besser bedient...

Wenn jetzt jemand sagt das sei nicht relevant weil doch 99,X% aller Sidemount Taucher nur nach 1. und 2. tauchen, behaupte ich es ist doch relevant. Denn die moderne Variante von Sidemount ist nur für einen Zweck entwickelt worden, nämlich das Betauchen von Höhlen mit Bereichen der Katgegorie 3. Und wenn man schon ein Gerät für das Höhlentauchen empfiehlt, dann ist es meiner Ansicht nach sträflich eines zu bauen und zu vertreiben mit dem sich die Leute potentiell durch Betauchen von 3. umbringen.
Oliver
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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon Roby » Di, 14. Mär 2017, 12:04

Oliver - vielen Dank für die ausführliche Erläuterung und Differenzierung :-)

Ich bin auch der Meinung, dass es für die kleinsten Löcher oder für die Exploration andere und bessere Systeme gibt. Das ist nicht die Mehrheit der Taucher. Diejenigen, die speziell diesen Weg der Exploration gehen wollen, sind sicher auch in der Lage sich ein Zweitprodukt zuzulegen oder einen Systemwechsel anzustreben. Open Water und Kaltwasser - das repräsentiert hier in Europa die Mehrheit. Für Höhle & Wracks (bis speziellen Punkten/Situationen) durchaus auch.

Aber dort, wo Steve Martin durchkommt, komme ich nicht mal mit meinen Schultern durch. Macht also keinen Sinn für mich es jemals zu versuchen, durch ein Bullauge zu tauchen - vergebene Liebensmüh :-)
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Re: FINNSUB FLYside - Review (en)

Beitragvon bent » Di, 14. Mär 2017, 13:26

Roby hat geschrieben:is gut :-) Ich denke alle haben verstanden, wie Du denkst und tickst. "An den Haaren herbeigezogen" sagt man meist dann, wenn die Argumente ausgehen :-)

'An den Haaren herbeigezogen', heißt das es Blödsinn ist. Wir haben die gleichen Punkte hier im Forum schon x mal diskutiert... bei dir kommen aber logische Argumente nicht an. Und nachdem ich jetzt (sehr) spät gemerkt habe, dass du hier nur verkaufen willst ist mir auch klar wieso.
Wozu soll ich das mit dir überhaupt diskutieren, ich diskutieren auch nicht mit einem VW Händler darüber ob VW die besten Autos sind...
Im übrigen bedarf es hier auch keiner weiteren Erklärung, auch ein Anfänger versteht, dass 12l nicht viel Auftrieb ist und auch dass der Rest in deinem Video einfach nur Werbung ist. Von dir sollte man sich sicher nicht beraten lassen!

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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon Roby » Mi, 15. Mär 2017, 11:08

Love you :-) Ich mag meinen VW - die Dreckschleuder :-)

Mathematik ist ganz einfach: 12kg Auftrieb ist weniger als 16 kg. Habe ich verstanden. Ich war auch mal in der Grundschule erste Klasse :-)

Ich behaupte auch nicht, das 12kg Auftrieb mehr als 16kg sind. Ich sage nur, dass es reicht. Mir reicht es. Die x-mal diskutierten (und/oder behaupteten) Gründe kann ich für mich nicht bestätigen. Mir reicht das locker für die beschriebenen Situationen - ok, ich war noch nicht in der Ost-/Nordsee tauchen. Aber im Mittelmeer - auch an verschiedenen Destinationen.

@bent: Und wieder leider nur eine wenig korrekte Behauptung von Dir. Du warst/hast noch nie an einer/meiner Beratung teilgenommen. Die, die dabei waren werden Dir bestätigen können, dass mindestens immer 4-5 verschiedene Systeme vorgestellt werden. Der Kunde wählt nach Wunsch/Bedarf und Geldbeutel aus. Das ist etwas, was ich nicht beeinflussen werde und will. Der Kunde darf gerne noch einmal kommen - weil zufrieden. Weiterhin dürfen alle Interessenten verschiedene Systeme tauchen, und entscheiden sich dann. Wo kannst Du das schon? Ich vermute nicht allzu oft in Deutschland, und noch weniger im europäischen Ausland.

Was ich nicht mag, ist die totale Ablehnung ohne konkret zu differenzieren - wie es nakatomi vorbildlich gemacht. Ich mag pauschale Verurteilung nicht. Deshalb stelle ich mich auch hartnäckig. Und das mache ich für alle Systeme.
Alle Deine vorgebrachten Punkte habe ich Dir ausführlich beantwortet bzw. unterlegt. Ich weiss nicht, was daran falsch ist oder Blödsinn. Vielleicht kannst Du das bei Gelegenheit (sinnig) konkretisieren.

Have a nice week.
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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon bent » Mi, 15. Mär 2017, 13:13

Roby hat geschrieben:Love you :-)Und wieder leider nur eine wenig korrekte Behauptung von Dir. ...

MOD: Wo hast Du dieses Zitat her? Weiterhin: Roby schreibt, dass Du nie an einer Beratung von ihm teilgenommen hast - somit sei Deine Aussage hinsichtlich Qualität und Quantität an Systemen nur eine Behauptung. Verhält es sich anders?

Dieser Kommentar ist einfach nur verlogen (mal wieder). Wir habe dein scheiß Fs schon X Mal hoch und runter diskutiert und das weißt du ganz genau! Olli hat das auch schon weiter oben geschrieben genau wie ich auch.

An den Leser: Wenn ihr Interesse an einer genauen Ausführung habt, dann benutzt die Suchfunktion und lest die Threads wo Roby versucht hat das FS zu vermarkten und auch seine geschrieben 'Review' werdet ihr auch finden...
Und denkt dran, Roby ist hier, weil das SMF seine Verkaufsplattform ist!
Lasst euch nicht verscheißern und kauft um um Gottes Willen kein Rig mit nur 12l Auftrieb, egal was Roby euch vorrechnet!!
MOD: Korrektur - "vorrechnet" anstelle "verrechnet"

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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon nakatomi » Mi, 15. Mär 2017, 14:22

12l Blasen in Sidemount sind aus meiner Sicht völlig indiskutabel, zumindest wenn es um ein Allround Gerät geht.

In Backmount ist das absolute Minimum 13l gewesen, mit Monoflasche.
Standard im Kaltwasser mit zwei Flaschen war 18-20l wobei 18l (die kleine Halcyon Evolve 40) schon recht knapp ist und mit Stage schon sehr problematisch wird.
Für's Wracktauchen sind 25l Blasen (55lbs) oder mehr (60lbs/27l) eigentlich das Passende.

In Sidemount hat sich 16l/36lbs als defacto Minimum für's Kaltwasser entwickelt. Damit kann man mit zwei Flaschen, je nach Umgebung auch mit Stages tauchen. Im 200g Unterzieher schaffe ich auch drei Stages damit, mehr wird aber sehr schwierig.
Und mehr als eine Stage wird ohnehin zum Problem wenn man sich an der Oberfläche halten will.

Was kann man mit einer 12l Blase machen? Mit einem nicht ganz neuen Nassanzug in Mexiko kann man damit mit bis zu drei Alus tauchen. Mit einem neuen Anzug (der noch sehr viel Auftrieb verliert) wäre ich im Freiwasser extrem vorsichtig.
Genauso halte ich es für eher schwierig sich mit einer 12l Blase bei Welle über Wasser zu halten ohne dabei fleissig Wasser zu treten.

Das soweit als differenzierte Darstellung meiner Meinung.

Wer also mit maximal zwei Flaschen tauchen möchte, eher nicht mit neuem 7mm Anzug und vorzugsweise nicht im Freiswasser wo es Wellen gibt und wo man sich über Wasser halten muss, für den käme eine 12l Blase eventuell in Betracht.
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Re: FINNSUB FLYside - Produktvorstellung (en)

Beitragvon Kartoffelbrei » Mi, 15. Mär 2017, 16:33

Standard im Kaltwasser mit zwei Flaschen war 18-20l wobei 18l (die kleine Halcyon Evolve 40) schon recht knapp ist und mit Stage schon sehr problematisch wird.
Für's Wracktauchen sind 25l Blasen (55lbs) oder mehr (60lbs/27l) eigentlich das Passende.

Das kann ich nicht bestätigen. Mit dem 40lbs Halcyon sind ohne weiteres möglich:
D12 und 2 80cuft und 1x 7l 02 mit 130 bar. Wohlgemerkt d12 mit Nitrox und Stages 80 cuft auch. Im Trimixbereich sind auch 3 Stages 80 cuft machbar (da aufgrund des Heliumanteils die Stages schon zu Beginn fast neutral sind). Jedenfalls mit Trocki. Ich habe mit dieser Konfig aberdutzende Tauchgänge im Meer und im Süßwasser backmount gemacht.

Die 60lbs Blase ist bei Halcyon erst ab D18 geeignet. Für D12 vom Schnitt her viel zu groß. Warum man zum Wracktauchen pauschal mehr Auftrieb braucht, erschließt sich mir nicht. Ich würde es eher vom konkreten Tauchgang und der benötigten Gasmenge OC abhängig machen.

Diese Anmerkung ist weder provokant noch sonstwie böse gemeint. Es soll lediglich eine gegenteilige Auffassung zu der Anmerkung von Oliver bezogen auf backmount sein.

Danke und weiter viel Freude


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