Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Alles rund um die verschiedenen Ausrüstungen - außerdem Modifikationen, die Du an Deiner Ausrüstung vorgenommen hast um sie noch besser auf Dich abzustimmen

Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Ich tauche Alu und habe das so im Kurs gelernt.
7
25%
Ich tauche Alu und habe SM tauchen aus dem Internet/auf youtube gelernt.
2
7%
Ich habe Stahlflaschen ausprobiert, aber es hat nicht richtig funktioniert.
0
Keine Stimmen
Ich tauche Stahl.
19
68%
 
Abstimmungen insgesamt: 28

bent
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Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon bent » Fr, 11. Aug 2017, 17:00

Es kommt immer wieder das gleiche Thema und so ziemlich jeder scheint Alu tauchen zu wollen, obwohl es im kalten Wasser im Trocki keinen Sinn macht.
Ich denke, es liegt daran, dass sich viele Leute heutzutage nur noch oberflächlich Informieren und ihre Meinung durch das Anschauen von youtube Videos bilden. Dass solche Videos zur 'show' gedreht werden bzw. im Ausland unter anderen Bedingungen gedreht werden, scheint kaum einer zu beachten.
Zuletzt geändert von bent am Fr, 11. Aug 2017, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Fr, 11. Aug 2017, 17:30

Moin!

Danke für die Umfrage Bent :-)

Ich tauche Alu wie Stahl. Da ich im Trocki und dickem Unterziehenr sowie mit 2x80cft wenig Blei benötige (Sommer: 8kg, Winter: 9 kg) muss ich nicht sehr über das Thema Blei und Bedarf bzw. Ersatz drüber nachdenken.

Steve Martin hat mal gesagt: "Wenn Du mehr als 6kg Blei benötigst, nimm Stahl Flaschen!" Warum extra Blei mitnehmen (für Alu-Tanks) wenn sowieso ggf. körperliche Einschränkungen vorhanden sind oder zum Sidemount-Tauchen geführt haben.

Glück auf!

Beste Grüße
Roby.
Vlg Euer Roby

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon bent » Fr, 11. Aug 2017, 18:12

Roby hat geschrieben: "Wenn Du mehr als 6kg Blei benötigst, nimm Stahl Flaschen!"

Das ist auch ein guter Richtwert. Die meisten Leute dürften es allerdings nicht schaffen sich mit 6-8 kg im Trocki auf 5 m halten zu können. In der Regel, wenn man nicht gerade sehr klein un schmal gebaut ist, dann ist der Bleibedarf mit Alu und Trocki + 400Gr schnell deutlich jenseits der 10 kg. Und schleppen musst du dann auch mehr, weil 80 cuft Flaschen am Land sogar ein wenig schwerer sind als 12l Stahl. Man hat mit Alus auch 1000 l weniger Gas am Mann, obwohl die Alus mehr Außenvolumen haben.
Ich denke, den meisten Leuten fehlt einfach das Wissen darüber, wie gut sich Stahl tauchen lässt. Das gilt IMHO auch für TLs, gerade bei denen, die nur im Ausland im Warmwasser tauchen... was ja auf die Schüler meistens nicht zutrifft.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Martin » Fr, 11. Aug 2017, 18:17

Hm, was mache ich denn nun, wenn ich Alu und Stahl tauche? Und Alu weder mit Kurs und auch nicht per YouTube gelernt habe? ;-)

Was ich damit sagen will: Mir fehlt zumindest die "Beides" Möglichkeit. Des Weiteren wäre das Thema, wie und mit welchem Ergebnis man das gelernt hat, eventuell sogar eine eigene Umfrage wert.

Finde es aber super, dass das Umfrage-Feature hier endlich mal wieder genutzt wurde - und würde mir wünschen, dass das häufiger vorkommt. Auch, wenn die Tapatalk'ler in die Röhre schauen und die "richtige" Version der Seite im Browser laden müssen. Denke aber, das ist es in einem solchen Fall auch wert.

Viele Grüße
Martin
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Kehrmaschine » Fr, 11. Aug 2017, 18:19

Hallo,

Ich habe sehr wohl 12l Stahlflaschen getestet und da hätte ich mir so ca. 3kg Blei gespart (Trocki mit Kwark unterzieher und Unterwäsche benötige mit Alu 8kg Blei, mit Stahl waren es ca. 5 kg). Habe mich trotzdem für Alu Flaschen entschieden und habe es bisher nicht bereut. Bleibe bei meine 2x80 cuft. Eine gute Freundin von mir benötigte mit Alu Flaschen 12kg (!!!) Blei. Sie ist auf 12l Stahl umgestiegen und konnte ca. 4kg "abspecken" - da macht es Sinn über einen Wechsel nachzudenken.
LG
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon bent » Fr, 11. Aug 2017, 18:35

Ich würde auch ohne den Bleivorteil Stahl tauchen. Alleine die Tatsache, dass man in den kleineren 12l Stahl fast 1000l mehr Gas hat als in 80AL, ist ein riesen Vorteil! Dann kommt noch dazu, dass man bei Stahl auch problemlos auf 15l und größer umsteigen kann. Wobei 8,5 l wohl für die meisten Nullzeittauchgänge im Freiwasser die beste Wahl wäre. Leicht an Land trotzdem weniger Blei und relativ viel Gas für TGs one Deko.

Martin hat geschrieben:Hm, was mache ich denn nun, wenn ich Alu und Stahl tauche? Und Alu weder mit Kurs und auch nicht per YouTube gelernt habe? ;-)
Irgendwo hast du da ja was gelernt.
Dann kann man das ja im Post schreiben. Die Leute, die ich kenne, tauchen meist das eine oder das andere, ohne zwischen Stahl und Alu hin und her zu wechseln.
Zuletzt geändert von bent am Sa, 12. Aug 2017, 0:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Martin » Fr, 11. Aug 2017, 18:42

bent hat geschrieben:Die Leute, die ich kenne, tauchen meist das eine oder das andere, ohne zwischen Stahl und Alu hin und her zu wechseln.


Tauche nass Alu und mit Trocki Stahl.

Kann aber aus verschiedenen Gründen auch mal umgekehrt sein, was aber eher die Ausnahme darstellt.
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Martin4dive » Fr, 11. Aug 2017, 18:48

Roby hat geschrieben:Moin!

Danke für die Umfrage Bent :-)

Ich tauche Alu wie Stahl. Da ich im Trocki und dickem Unterziehenr sowie mit 2x80cft wenig Blei benötige (Sommer: 8kg, Winter: 9 kg) muss ich nicht sehr über das Thema Blei und Bedarf bzw. Ersatz drüber nachdenken.

Steve Martin hat mal gesagt: "Wenn Du mehr als 6kg Blei benötigst, nimm Stahl Flaschen!" Warum extra Blei mitnehmen (für Alu-Tanks) wenn sowieso ggf. körperliche Einschränkungen vorhanden sind oder zum Sidemount-Tauchen geführt haben.

Glück auf!

Beste Grüße
Roby.


Hallo Roby.

Welche Art von Flaschen nimmst Du für einen Trimix Tauchgang mit 2 Stages?
Gruss Martin

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon NOwhereRS » Fr, 11. Aug 2017, 18:54

Leider gibt es keine option: ich tauche Stahl und habe es im Kurs gelernt weil ich selbst im Neopren noch Blei brauche und es daher für mich sinn macht. =)

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon kuddel » Fr, 11. Aug 2017, 19:58

Moin,
nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir weil mich das Thema interessiert.

Es kommt auf den Anzug und die Umgebung an, sage ich mal.

Gelernt bzw. beigebracht habe ich mir das damals 2005 mit Stahlflaschen (mein "auseinander genommenes D12" mit den 14,3 Kg Flaschen). Damals gab es keine Internetvideos oder Kurse bzw. es gab nicht einmal Sidemountausbilder in Deutschland... naja, es gab einen deutschen IANTD-Safety-Director in München, der war aber immer in Mexiko.... Von dem hatte ich das Armadillo. Also ab in den nächsten Baggersee und ausprobieren. Gesehen hatte ich das in Mexiko 2004 mit Alus aber ich wusste da ja schon das die nicht für den Trocki in D geeignet sind, jedenfalls nicht für mich.... Ich brauchte einfach zuviel Blei!

Ich bin dann seeeehr lange die schweren Stahlflaschen getaucht. In französischen Höhlen mit größeren Gangdimension auch völlig okay. Ablegen in Trockenhallen war möglich also warum nicht. Travelgase waren in Alus, die hingen irgendwann dann an der Leine unterwegs, auch okay.

In Sardinien dann auch Stahl und Mexiko 2012 dann Alus. In den 14 Tagen Sidemountkurs/Tour (man will ja auch dann irgendwann mal son Kärtchen haben) im Halbnassen Neoprene mit Sandwichsystem Alus.

Später in Mexiko dann mit Armadillo und Halbnassen auch Alus aber mit je 1KG Blei an den Kannen. Einmal schwimmen die dann nicht so stark auf und ich kann so noch etwas Extrablei besser mitnehmen da am Armadillo die mitzunehmende Bleimenge begrenzt ist. Für mich aber noch immer ausreichend.

Mittlerweile tauche ich als Sidemountflaschen am Körper lustige 10L Faber Leichtflaschen.
Gutes Tarierverhalten, hochwertiger Stahl mit ausgedehntem Befüllungsvermögen, Travelgase zum abwerfen in Alu 80 Cuft und 6 KG Blei am Körper und je 1 KG an den Flaschen unten. Die Kannen liegen optimal im Wasser bzw. am Körper und schwimmen nicht so stark auf bei nahezu leerem Füllstand (kleiner 30 Bar). Ohne Blei stehen die fast wie Alus!

Soweit meine bescheidene Erfahrung.

Jeder kann es anders machen und glücklich werden.

MfG,

Kuddel.
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Frankentaucher » Fr, 11. Aug 2017, 20:07

Servus!
In meiner Basis wird meines Wissens mit 7l-Stahl SM unterrichtet. Hab ich dort nie probiert, weil ich mit SM anfing, bevor dort der Instructor seinen Schein gemacht hat :grins: . Konnte die aber auf Lanzarote testen und die waren super! Halt weniger Gas als die 80cuft-Alus die ich habe.
Ich selbst nutze entweder 7l-Alu oder 80cuft-Alu und komme relativ gut damit zurecht.
Habe mal kurze dicke 8l-Stahlflaschen probiert. Die Wasserlage ist bombensicher! Ich kann mich mit den Dingern keinen Millimeter zur Seite drehen, die wirken wie ein Bleikiel beim Segelboot.
Andere Stahlflaschen würde ich schon mal testen, aber extra kaufen vermutlich nicht. Und mein 8,5er DoPa bleibt DoPa!
Blei brauche ich 7-9 kg. Im Trocki. Ab und zu nehm ich noch ne Alu-Stage mit, das klappt auch. Muß allerdings noch etwas am Rigging basteln um besser zu werden....
Lustig war´s, Stunni zuzugucken, wie er mit ner 15er auf der einen und ner 5er(??oder so??) auf der anderen Seite ins Wasser ging :grins: Hat aber auch irgendwie funktioniert, wirklich begeistert war er aber ned.
Grüße, Frank
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Jenner » Fr, 11. Aug 2017, 20:17

Stahl, weil sich das so angeboten hat.

"Alu oder nichts" wird aber auch von einigen TL statt Youtube gepredigt... die Flasche vor sich schweben lassen können wäre doch ein (Sicherheits)Vorteil
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist glauben, genug zu wissen

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon kuddel » Fr, 11. Aug 2017, 20:30

Jenner hat geschrieben:Stahl, weil sich das so angeboten hat.

"Alu oder nichts" wird aber auch von einigen TL statt Youtube gepredigt... die Flasche vor sich schweben lassen können wäre doch ein (Sicherheits)Vorteil


Aha!

na, meine Ventile sind beide vorne unter der Achsel bzw. in dem Bereich. Ich komme da perfekt drann.
Im Freiwasser, im Baggersee oder auch Meer macht es absolut keinen Sinn die Pullen nach vorne zu nehmen. Ist nur "Show" ...

Vor 3 Jahren und letztes Jahr sind mir die Finischläuche in französischen Höhlen weggerissen. Da brauchte ich nichts nach vorne nehmen sondern nur die Ventile zudrehen und den anderen Automaten nehmen. Selbst Automaten umschrauben geht so. Muss man/frau nur mal üben.

Wracks zum durchschlüpfen im Süß/Salzwasser bergen immer die Gefahr das ich mir den Anzug aufreiße.

Und in den allermeisten Fällen gibt es immer einen großen Durchgang.

Wenn es aber wirklich im Notfall nicht anders geht und die letzte Option ist durch ein Bullauge zu schlüpfen, mache ich das auch...

MfG,
ich.
Zuletzt geändert von kuddel am Fr, 11. Aug 2017, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon nakatomi » Fr, 11. Aug 2017, 20:35

Jenner hat geschrieben:"Alu oder nichts" wird aber auch von einigen TL statt Youtube gepredigt... die Flasche vor sich schweben lassen können wäre doch ein (Sicherheits)Vorteil


Wer das behauptet hat überhaupt keine Ahnung.
Dort wo man eine Flasche abnehmen muss weil es zu eng ist, um sie dran zu lassen, dort kann man sie immer ablegen/abstützen. Im Wrack oder in der Höhle...
Das Abnehmen von Aluflaschen ist im Freiwasser sicherlich etwas angenehmer wobei die dort sowieso nur die Poser abnehmen, von denen viele identisch sind mit den "Experten", die behaupten das Abnehmen von Aluflaschen ist generell sicherer.
Ich behaupte in der Höhle oder im Wrack macht es NULL Unterschied. Und ja, ich hab das von 80cuft bis 20l Stahl in der Höhle gemacht und es macht keinen Unterschied​ für mich.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon CMM » Fr, 11. Aug 2017, 20:38

Mir fehlt in der Abstimmung die Variante das man beides taucht.


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