Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Alles rund um die verschiedenen Ausrüstungen - außerdem Modifikationen, die Du an Deiner Ausrüstung vorgenommen hast um sie noch besser auf Dich abzustimmen

Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Ich tauche Alu und habe das so im Kurs gelernt.
8
23%
Ich tauche Alu und habe SM tauchen aus dem Internet/auf youtube gelernt.
4
11%
Ich habe Stahlflaschen ausprobiert, aber es hat nicht richtig funktioniert.
0
Keine Stimmen
Ich tauche Stahl.
23
66%
 
Abstimmungen insgesamt: 35

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Roby
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 10:13

Zwischenfazit:

1) 68% der heimischen Kaltwassertaucher (SM) taucht mit Stahltanks.
2) 24% der SM-Taucher nutzen Alutanks
3) Unbekannte Anzahl an SM-Taucher nutzen Alu als auch Stahltanks.
4) Einige SM-Taucher nutzen das Forum als auch YouTube für Anregungen, Optimierung und Austausch.
Vlg Euer Roby

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon JoeHarness » Do, 17. Aug 2017, 10:26

Yeah cool, das ist gelebtes Sidemount :). Das ist ja grad das geile, dass man sich allen Umständen perfekt anpassen kann.
Viele Grüße, Johannes

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 10:35

SM ist ein Werkzeug und kein Allheilmittel :)
Vlg Euer Roby

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon DeepTec » Do, 17. Aug 2017, 10:58

Ich bin auch voll für eine perfekte Anpassung. Das habe ich von meinem Buddy Szlatko so gelernt.
Er ist durch seinen Beruf (freiberuflicher Schnappsbrenner) äusserste Präzision gewohnt.
Zum Thema Blei, das ist so wichtig, da kann man nicht genau genug mit umgehen!!!
Als erstes habe ich mir eine Feinwaage gekauft und nehme von den Anglern das kleine Blei denn nur das kann ich immer auf das Gramm ausmessen.
Auch nehme ich vor jedem Tauchgang Wasserproben, um sicher zu stellen dass das Gewicht auch garantiert zu der Wasserdichte passt. So ist Hemmoor ja aufgrund des Kalkgehaltes eine große Besonderheit und ich braucht 3,4 Gramm weniger Blei als in Messinghausen. Nicht auszudenken wenn man das missachtet und dann grob über- oder unterbleit ist.
Dann wiege ich natürlich mich selber vor jedem Tauchgang im Unterzieher, denn es muss berücksichtigt werden was man zum Frühstück gegessen hat und wann man zuletzt auf dem Klo war. Dabei muss man natürlich bei Regen oder Schnee aufpassen, dass die Messergebnisse nicht beeinflusst werden.
Und ganz wichtig, das darf man auf keinen Fall vergessen, wenn man ein P-Valve benutzt dann gibt es eine Formel (Zeitdauer des Pinkelns) nach der man dann unbedingt abwerfbares Blei (ich nehme hier kleine Bleikügelchen) los werden muss.
Einmal pro Jahr wird dann die Lackdichte der Flaschen gemessen, durch Kratzer verlieren diese ja auch nicht unerheblich an Abtrieb.

Viele Grüße aus dem sonnigen Frankreich

Euer DeepTec

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon JoeHarness » Do, 17. Aug 2017, 11:18

@DeepTec

Lol, so hat jeder seine Ansicht.
Ich finde ein gutes Sidemountharness kann man perfekt den Umständen anpassen, muss es aber eben halt auch tun. Das wird immer ein wenig mehr Gefummel sein.
Wenn ich es möglichst einfach will, dann schraub ich mir eine D8,5 lang auf den Rücken, sorg einmalig für eine gute Bleiverteilung und zieh eine gerade Bahn durchs Wasser. Es gibt Tage, da hätte ich auf sowas mehr Lust, aber für die allein kauf ich mir keine D8,5 ;-).
Viele Grüße, Johannes

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 12:21

@DeepTec:

Den Aufwand treibt keiner aus Dir. Empfehlung: Molekulardichte messen - physisch gibt es thermische Einflüsse auf Isolation. :)
Vlg Euer Roby

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon germie » Do, 17. Aug 2017, 13:07

Ah, darum weiss ich jetzt das ich in die eine Nassanzug TG 623 gramm zu schwer war. Danke.
Ich kann dann noch 56 gramm weniger machen in trocki mit 400 gramm Santi BZ400, aber da ich auch noch ein SeamannSub unterzieher habe will ich das nicht.
Und da ich Samstag im Restaurant essen gehe brauche ich ja 38 gramm mehr am Sonntag. Gut zu wissen.
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon kensch » Do, 17. Aug 2017, 13:31

Bleimenge passe ich nahezu jedem TG an - nicht nur wegen Alu oder Stahl Tanks. Nass, trocken, dünner oder dicker Unterzieher, Trocki mit cave cut oder Trocki recreational cut. Weiterhin verändert sich mein Bleibedarf in Abhängigkeit des getauchten SM-Systems.


@Roby
Was ist ein cave cut und recreational cut?

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon CMM » Do, 17. Aug 2017, 13:34

@kensch
Ich bin zwar nicht Roby, aber es geht darum wie der Trocki geschnitten ist. Ein Cave cut ist Körper betonter geschnitten als ein rec cut.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon kensch » Do, 17. Aug 2017, 13:52

@CMM
Danke für die Antwort. Aber den Sinn verstehe ich nicht. Ein perfekt sitzender Trocki macht doch immer Sinn, egal ob overhead oder Freiwasser.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 13:57

kensch hat geschrieben:
@Roby
Was ist ein cave cut und recreational cut?


Wie CMM bereits richtig beschrieben hat, ist es ein unterschiedlicher Schnitt des Trockis. Ziel war/ist es, im technischen Tauchen weitere Einflüsse wie unnötige Luft im Anzug, welche den Trimm verändern, zu eliminieren.

Mein BARE ist super und solange ich den rausschließlich BM getaucht hatte, wunderbar! Allerdings mit Doppelgerät oder in SM hat dieser Trocki keinen perfekten Sitz. Bedeutet zu viele Lufttaschen im Anzug. Ausgenommen: Ich ziehe meinen Santi BZ 400 an... dann ist er absolut ok.

Mein DUI hat einen etwas engeren, körperanliegendenren Schnitt. Obwohl die gleiche "Größe" wie der BARE, gibt es deutlich weniger Lufttaschen.

Lustig wird es nun mit einem ROFO 450K... da ziehe ich eine Größe kleiner an, und der passt aber sowas von perfekt. Trotz dickem Unterzieher....
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 14:03

kensch hat geschrieben:
Ein perfekt sitzender Trocki macht doch immer Sinn, egal ob overhead oder Freiwasser.


Da hast Du Recht... Aber anfänglich und im BM hat mich das etwas mehr nie gestört! Es war bequem und ich hatte nie das Gefühl, das ich keinen perfekten Trimm erreiche. Es war immer super. Aber das Wing oder auch das ADV hat zunächst alle "unnötigen" Lufttaschen eliminiert. In den minimalistischen Systemen trat dann das für mich überraschende Phänomen "zu viel Luft" im Anzug deutlich zu Tage.
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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Fox » Do, 17. Aug 2017, 14:06

Cave cut ist kompletter Marketing BS. Jeder Trocki sollte sauber sitzen. Und enger muss er in der Höhle nicht sitzen als sonst.


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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon CMM » Do, 17. Aug 2017, 14:14

@kensch
Vielleicht als Punkt, ich bin jahrelang mit einem Trocki von der Stange getaucht. Normaler Schnitt. Ging alles damit. Aber die Luftblasen waren einfach anstrengender unter Kontrolle zu bekommen. Der nächste Trocki von mir wurde ein Santi mit einem engeren Schnitt. Geht auch alles damit.
@Oliver
Finde den Begriff slim cut auch besser. Ist fürs Marketing halt nicht so toll.
Ist wie bei Jeans. Meine 32/34 gibt es in Varianten. Aber da möchte ich keine Slim sondern mag meine Levis 514 vom Schnitt her wirklich.

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Re: Alu oder Stahl im kalten Wasser?

Beitragvon Roby » Do, 17. Aug 2017, 14:24

oder gar besser "slim fit".....
nicht wirklich pricklend und emotional genug :-)
Vlg Euer Roby

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