Ein Backmounter hat Fragen

Grundsätzliche Fragen zum Sidemount-Tauchen an sich
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Tiger996
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Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Tiger996 » Do, 1. Nov 2018, 12:14

Moin

Also ich bin eigentlich überzeugter Backmounter aaber, meine Frau spielt mit dem Gedanken auf Sidemount zu wechseln und da hänge ich dan halt auch mit dran.

Unser Grund zu Tauchen sind eigentlich Wrack Tauchgänge mit Penetration, und es wird auch zunemends tiefer. ( bisher noch im Normoxic bereich Hypoxic is für die nächsten Jahre nicht ausgeschlossen )

Mit Sidemount hatten wir bisher noch kaum berürung allerdings spielt meine Frau seid einiger zeit mit dem gedanken umzusteigen da sie halt Probleme mit dem Einstieg hat und sich erhofft das das mit SM besser klappt.
Im Januar macht Sie deswegen auch einen SM schnuppertauchen um das ganze mal zu testen.

Das problem ist alle SM ler und SM Ausbilder die wir kennen Tauchen 1. mit Alu Flaschen und sagen das SM nix für Tiefen grösser als 60m is weil man halt nicht genug Luft dabei hat, und sie sagen auch das es ab 4 Flaschen echt anspruchsvoll wird.

Jetzt habe ich gelesen das hier auch viel mit Stahl Flaschen getaucht wird. Wäre das was für uns ? is das nur hier im Forum so oder ist das eher generell üblich ? ( wie gesagt ich kenne SM nur mit ALu ) welche nach und vorteile hat Stahl gegenüber Alu ?
Und wen Stahl besser ist wie sag ich das meinem Ausbilder ?

Welches Wing würdet ihr uns empfehlen? ich dachte jetzt Pauschal mal an das Finnsub weil ich es schon mal gesehen habe und mich die verabeitungsqualität überzeugt hat. Nur Taugt das was, und taugt das für unseren zweck was ?

Das wäre zunächst mal das wichtigste, mehr Fragen kommen bestimmt noch.
Ich Freue mich schon auf eure Antworten !

Antares
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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Antares » Do, 1. Nov 2018, 12:30

Hey Tiger, willkommen hier, LG dennoch nach da drüben.
Ja, natürlich kann man Stahl tauchen, gerade weil man sich sonst mit Alu limitiert. Was den Gasvorrat betrifft natürlich....was bei Trimix natürlich auch ne Rolle spielt.

Vor Nachteile gibt es auch, bezogen auf Backmount, aber auch zwischen Alu und Stahl...besonders betrifft das aber den Einstieg : Bootstauchgänge, völlig Freiwassereinstieg....aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

In der Höhle hat Sidemount für mich nur Vorteile, gegenüber Backmount.

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon joebar » Do, 1. Nov 2018, 15:48

Hallo Tiger
auch von mir ein herzliches Willkommen.

Zum Thema Alu vs. Stahl siehe zB. https://www.sidemount-forum.com/viewtopic.php?f=67&t=1938
Gibt aber wahrscheinlich auch noch andere Threads (auch im TN ;-) )

Ich tauche mit dem Trockie Stahlflaschen (2 x 7L; 2 x 8.5L oder 2 x 12L) Falls mehr Gas benötigt wird kommen noch 1 oder 2 80cft Aluflaschen dazu.
Wenn ich mehr Gas brauchen würde, ginge es bei mir wieder Richtung Backmount oder Sidemountkreisel.

Gruss
joebar

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Antares » Do, 1. Nov 2018, 18:04

D18 ist auch noch eine Option :D
....und 2-3 Stages

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Tiger996 » Do, 1. Nov 2018, 18:40

Danke schon mal für die Antworten.

Also wie ich sehe seid ihr nicht wirklich gegen stahl Flaschen ( mein TL lehnt sie beim Sidemounten grundsätzlich ab weil Zuviel Gewicht an der Seite )

Was sagt ihr zu den Finnsub Fly Side ?


Gibt es beim SM eigentlich auch sowas wie DIR ?

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon joebar » Do, 1. Nov 2018, 19:26

Zum Finnsub kann ich nichts beitragen

Zuviel Gewicht an der Seite?
Mit Gewicht meinen die meisten Leute ja Masse. Die 80cft haben eine vergleichbare oder grössere Masse als 12L Stahlflaschen (Worthingtons mal ausgenommen)... Wenn dann noch ein Korrekturblei bei den Alus angebracht wird...

Falls dein Tauchlehrer die Gewichtskraft unter Wasser meint (Auftrieb) dann hat er recht, aber warum das jetzt ein Vorteil ist die Flaschen während dem Tauchgang umpositionieren zu müssen und zusätzlich mehr Blei mitzunehmen, leuchtet mir gerade nicht ein

Edit
DIR gibt es noch nicht beim SM. Ich habe davon gehört dass sich GUE dem Thema etwas annehmen will (irgendwo im Scubaboard aufgeschnappt)

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Stunmill » Do, 1. Nov 2018, 20:08

Servus Tiger

Die Frage aller Fragen gleich zum Anfang:-)

also. da ihr konkrete Vorstellungen wie Wrack habt, die ja nicht gerade so im Süsswasser rumliegen, solltet ihr flexibel auf die Flaschen vor Ort reagiern können, das sagt euch die Basis dort was sie so aufpumpen.
Daher rmpfehle ich eher ein flexibles System.
Da ihr Januar nen Kurs machen wollt - hört sich nach Ä an? Dann wahrscheinlich in Alu 40 oder 80 cuft, da "Fundive"tauchglich
:-)


Da ich selber "Rücken" habe war für mich bei der Flaschenwahl auch immer "Blei vom Rücken" das Hauptthema.
Da kommt an Stahl kaum vorbei.
Ja, Alus sind schön handlich unter Wasser. Gut für Show und Ausbildung. Oder im Rotmeer.
Aber du erkaufst dir das Alloy eben mit Blei auf den Wirbeln.
Je mehr Alubuddeln du dann brauchst desto mehr Blei muss ans System. Bei tief und lang bin ich da sowieso raus, da können dich andere beraten.
Da ich nur "tauchen" will hab ich mir Stahl zugelegt. 2mal 8,5 lang, da reichen 3kg bei 7mm Neopren extra aufm Rücken.
Und ich hab 2mal15kg Stahl, da reichen mir 4kg am Rücken und je 1ka an den Flaschen. die sind dann unwesentlich schwerer an der Luft wie 80cuftAlu und grad so negativ wenn leer unter Wasser - ja, mann kann auch 15er Stahl "vornehmen" :-)
Ach ja, 12erAlus und Stahl sind "oben" relativ gleich schwer zum schleppen... unter Wasser kennste den Unterschied :-)
Ich hab auch mal ne 5er Stahl dran, mal ne 12er, was grad so rumliegt... gleichst halt mit nem extrakilo aus
...

Jedenfalls, ausprobieren! Am besten auf ner herstellerunabhängigen Praxis....

wo gehts denn hin?
Rülpse und Furze und überlebe! -Boyle-Mariotte

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Tiger996 » Do, 1. Nov 2018, 21:06

Also um Missverständnisse zu vermeiden.

Im Januar kommt das SM Schnuppertauchen, nicht der Kurs, da Befindet meine Frau SM für Lohnenswert oder eben auch nicht.
Wen meine Frau sagt SM is der hit wird umgestellt BM weg und SM her, und ein kurs besucht.

Dan zum Thema Wracktauchen, wir gehen eigentlich ausschließlich dort in den Urlaub wo wir noch selber mit PKW anreisen können und unser gesamtes gerödel mit nehmen können.
Agypten fällt eher nicht in diese Kategorie. Meistens wird's Mittelmeer.

Deswegen muss das ganze gar nicht sooo Flexibel sein, es soll aber für unseren zweck das Richtige sein und da fangen die Probleme an, wen man keine Ahnung davon hat.

Wie is das eigentlich bei SM die Wings die ich sehe haben für BM Verhältnisse recht wenig auftrieb, warum ist das so und passt das mit Stahl Flaschen oder auf was muss ich da achten ?

Und wen wir die Ausbildung mit Alu Flaschen machen kann man dann Problemlos auf Stahl wechseln ?

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Antares » Do, 1. Nov 2018, 21:13

Was ist das Problem deiner Frau: beim Einstieg?

Also Freiwasser TG´s, vom Boot oder Steg aus, da nutze ich eine Equipmentleine, mit Alu´s macht sich das deutlich leichter, mit Stahl etwas schwieriger-bis schwer ( je nach Pullen ). Alu´s deshalb leichter im Handling- da "neutraler", als 12ér oder 18ér mit Nitrox.
Ich kann damit um, nutze deshalb nur Stahl. Taucht ihr vom Ufer aus?...da gehe ich immer hüfttief rein, knie ab und lege ganz entspannt alles an...
(Rückblickend muss ich sagen, gab es nix entspannteres als mit D12 auf dem Rücken vom Boot aus rein und alles war an seinem Platz.)

Ein Freund taucht das Finnsub(14l Blase?), mit 12ér und bis zu einer Stage...er ist zufrieden damit.

Wenn du SM im Trimix Bereich nutzen möchtest, kommst du um Stahl nicht herum, gerade wenn es unter 60m geht. Einfach weil es mehr Gas bedarf, aber das ist erstmal Zukunftsmusik.

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Tiger996 » Do, 1. Nov 2018, 21:38

Meine Frau schüttelt gerade mit dem Kopf und meint das 60m+ garantiert keine Zukunfts Musik sind :-)

Probleme hat sie BM halt mit dem weg vom Auto zum Wasser, vor allem wen man über Felsen oder andere Unebenheiten klettern muss, das wars dann im Grunde auch schon mit dem Problemen.
Also es geht darum das Gewicht zu schleppen und die angst vor einem Sturz.

Ach sagt mal bilde ich mir das nur ein, oder ist der ton hier im Forum etwas entspannter als im T Net ?

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon MR15 » Do, 1. Nov 2018, 22:07

Hi ... woher kommt ihr denn?
DU wirst auch hier viele Taucher haben und viele Meinungen ;-)
Tauche Stahl wie Alu und das im wechsel auch was Wrack an geht ob vom Boot oder Ufer aus ob nass oder Trocken
Habe die Möglichkeit auf 5l -7l Alu - 8l - 8,5l Alu - 10l- 80cft und 12l Stahl zu zugreifen, auch im diese mal zu testen. genauso div Systeme.
Vorteil Stahl oder Alu könnt ihr hier in div anderen Beiträgen nachlesen, das händling an Land oder an Bott ist egal ob Alu oder Stahl. Meines erachtens ist es eine "Geschamcksfrage" und was ich damit machen möchte.
SM und Tiefer wie 60m, kann man machen, komfortabel ist aber anderst, auch hier tendiere ich wieder zu BM.
Es ist alles aber eine frage von, üben üben und üben, dann ist fast alles machbar.

Finsub, naja, auch eine Geschmacksache aber sag nur FInsub Side 13l ca.650€ vs Xdeep Tec 19l und im moment keine 500€ und das Bleisystem, nenen wir es komfortabler aber wie gesagt Geschmacksache.
Wir haben uns aber wegen dem mödularen und komfortablem Xdeep System/Desing als Ausbildungscentrum genau deshalb genau dafür entschieden.

Stehe aber gerne für weitere Fragen gerne zur verfügung, auch für Equiptment test, anfassen und damit tauchen, vor wie auch nachteile kennen lernen und dann selber weiter entscheiden ;-)
VG
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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Antares » Do, 1. Nov 2018, 22:37

na dann, was die Schlepperei betrifft, bist du ( deine Frau ) besser aufgestellt....dann Stahl.
Tiefere Trimix TG´s....dann Stahl :D

3 Stages kann man gut sidemounten, wenn es für tiefe Trimix TG´s sein soll, analog zur Leash kannst du über die Reals rotieren...bzw. je nach System.

s. aber M15: Angebote ruhig annehmen,testen, Überblick verschaffen....

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon Roby » Do, 1. Nov 2018, 22:56

Servus Mathias,

hier hast Du von meinen Vorrednern und -schreibern schon viele gute und dienliche Antworten erhalten. Dennoch versuche ich noch meinen Senf dazuzugeben :-)

1) Alu oder Stahl - völlig egal, und das reimt sich sogar. Je nach Geschmack und Bedarf an (Atem-)Gas. Sicher lassen sich die Alutanks unter Wasser oder beim Anlegen einfacher handeln. Aber mit 12er Stahl hast halt von Haus aus einfach mehr Gas. Und kannst zudem wählen zwischen schweren als auch leichten Stahl Tanks.
2) Ausbildung nur in Alu - tjoa. Kann man machen. Muss man aber nicht. Sollte der SM-TL nur Alu präferieren ist alles gut. Oder kann nicht mit schweren Stahltanks umgehen. Die sind herausfordernder. Also ggf. noch mal umschauen. Dringend.
3) Sidemount udn Deep: Geht. Geht gut. Ab einer bestimmten Tiefe gehts um eine sinnvolle und handelbare (Gas-)Logistik. Es gibt Profis die managen 8 Tanks. Ich tue mich ab 5 Tanks echt schon schwer. Trotz aller Übung. Da würde ich eher wieder zum Doppelgerät oder zum SM-Rebi schielen. Und wahrscheinlich letzteres wählen :-)
4) Sidemount goes GUE: Kann ich bestätigen. Ich darf gerade einen engagierten GUE-TL begleiten. Alles wird gut.
5) DIR oder MIR - gerade Sidemount bietet eien Fülle an individuellen Lösungen. Am Ende zählt doch nur, das ein (gemischtes) Tauchteam im Extremfall alle Prozeduren beherrschen und die Herausforderung lösen können. Das bedeutet Kommunikation und Offenheit ggü. dem Tauchpartner.
6) Finnsub FLYside: Tauche ich auch ab und an. 13,2L Auftrieb reichen bei mir mit 2x 12er Stahl und 2x 80cft. Aber auch hier sind weitere Faktoren wie die Themen um balanced rig wichtig. Die einen mögen die bequeme Verteilung des Gewichts auf dem ganzen Rücken und empfinden das Bleipaket (insbesondere bei Rücken) direkt auf der Wirbelsäule nicht sonderlich angenehm. Gerade bei längeren Tauchgängen, Trainings im technischen Tauchen höre ich dann oft auch Befindlichkeiten. Aber das Hause FinnSub bietet auch ein SM-System mit mehr Auftrieb :-) Aber am Besten einfach mal anfassen und testen und das Gefühl im Wasser spüren.
7) Schnuppern ist gute Idee. Ggf. auch ein zweites Schnuppern machen. Übereilen bringt auch keine Vorteile :-)
8) Wracks und Mittelmeer: Da fallen mir nur Kroatien und Südfrankreich ein. Und bei 60+ nur drei, vier wirklich schöne Wracks.

Bestimmt habe ich was vergessen, aber ist auch so schon viel geworden.

P.S.: Der Ton macht die Musik. Und ich meine dieser ist hier angenehm. Manchmal kann auch kontrovers diskutiert werden, jedoch stets konstruktiv. Letzlich genau so erfolgt ein breiter Informationsaustausch.

Viele Grüße,
Roby.
Vlg Euer Roby

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Re: Ein Backmounter hat Fragen

Beitragvon JoeHarness » Fr, 2. Nov 2018, 10:09

Ja der Ton hier war auch schon anders, aber das Forum hat sich verschlankt ;-).

Stahl oder Alu, schließe mich größtenteils Vorrednern an, das Thema hat einen Riesen Bart also siehe Forum Threads (s.o.)

Ich tauche auch alles, AL80 cuft, 12L Stahl leicht, 15L Stahl (sehr) schwer. Das ist das geile am Sidemount, du schnappst das was gerade herumliegt.
Ehrlich gesagt hat Stahl im OW Tauchen fast nur Vorteile. (teilw.) leichter an Land, schwerer im Wasser und mehr Luft. Alu obligatorisch ist ehrlich gesagt sehr speziell, für extremes Höhlentauchen vielleicht. Longhose verstauen nach S-Drill und Flasche abgeben ist einfacher, der Rest geht mit Stahl genauso. Gut ich mag immer noch Alus beim Tauchen, weil sie schön neutral schweben neben einem und nicht hängen wie Stahl, aber denke nicht, dass das die Nachteile im OW aufwiegt. Das sehen hier denk ich auch die meisten so. Wenn deine Frau jetzt also nicht ein Blei-Wunder ist, also nur aus Knochen und festen Muskeln besteht, würde ich mit Trocki im Salzwasser klar zu Stahl tendieren. (Es gibt aber denke ich auch kaum jemand, der mit Unterzieher, Salzwasser und Alus kaum Blei braucht)
Besonderer Tip für deine Frau wären dann die leichten 12L Stahl von Faber. An Land mit 12,4 Kg federleicht, im Wasser sparst dazu noch ca. 3 Kg und viel Luft. Handling ist auch noch ähnlich wie Alu.
Wenn jetzt ein TL behauptet SM = Alu ist das zu eingleisig gedacht und er hat keine Ahnung → unbedingt umschauen!

Ich persönlich würde SM auch nur bis zu 4 Flaschen tauchen – darüber find ich es sinnlos den Rücken freizulassen, bzw. würde dann auch zum SM CCR gehen.
Antares ist hier glaub ich der Spezialist für SM-Tief Tauchen.

Vom Rig kann ich mein Xdeep Tec 2.0 sehr empfehlen. Gute Passform, extrem flexibel mit Rigging und Blei und 19L Lift für viel Gas zum ausgleichen. Die kleinen Blasen mag ich deswegen nicht, weil die sich, wenn sie an ihr Limit kommen, sehr aufblähen wie ein Luftballon, lieber etw. Größer und gut geshapet. Für deine Frau würd sich mit dem BM Gerödel preislich natürlich Toddy Style anbieten. Ist aber Geschmackssache und vielleicht schade das alles schon auseinanderzurupfen.
Viele Grüße, Johannes

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Beitragvon Alubuddel » Fr, 2. Nov 2018, 13:51

Eigentlich ist ja schon alles gesagt bez. geschrieben. Ich würde mir an deiner Stelle die Option D12 + SM offen halten. Ja, man muss einmal ein SM-System (Harness/Blase) zukaufen, der Rest ist aber üblicherweise im Bestand (Stages, Regler...).

Ich habe mein Doppel vor ein paar Jahren komplett gegen das SM-System gewechselt und komme jetzt langsam in die Lage mit vier Flaschen (alles 80 cuft bzw. 7 L) an die "Grenzen des Systems" zu kommen. Meine BM-Buddys mit ihren D12 @ 230 bar sind da schon etwas entspannter unterwegs, was die Gaslogistik und Planung angeht
Klar gibts es irgendwelche Youtube-Videos mit 10 Flaschen, aber bequem geht definitiv anders :doh:

Auf der anderen Seite genieße ich es natürlich im "Flachwasser" SM mit 1 bis 2 Alus nahezu schwerelos um die eigene Achse rollieren zu können, die Flaschen einzeln ins Wasser zu tragen etc.

Der vielleicht wichtigste Rat: Schaut euch die verschiedenen SM-Systeme nach Möglichkeit in der Praxis an und testet für euch.
Liebe Grüße
Markus


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